Beleuchtung der speziellen Probleme des europäisch und national geschützten Gebietes

Film über die Naturlandschaft an der Isar

Drohnenflug bei Dreharbeiten.
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Genehmigte Aufnahmen mit der Drohne bei den Dreharbeiten von Jürgen Eichinger (links).

Region - „Wasser für die wilde Isar“, unter diesem Titel läuft am Mittwoch, den 13. Januar, um 20:15 Uhr der neue Film von Jürgen Eichinger und Angelika Vogel im Bayerischen Fernsehen. In der Sendereihe „Natur Exclusiv“ beleuchtet Eichinger den schon fast 100-jährigen Konflikt von Wasserkraftnutzung und Naturlandschaft an der Isar von Krün bis zum Sylvensteinspeicher.

LBV-Gebietsbetreuer Michael Schödl „musste“ die zweijährigen Filmaufnahmen im Rahmen seiner Tätigkeit begleiten. Nur so konnte sichergestellt werden, dass z.B. bei den spektakulären Drohnenaufnahmen, kein Schaden für Kiesbrüter und sonstige Arten entstand. Da Drohnenflüge in Naturschutzgebieten generell genehmigungspflichtig sind, der Film aber auf die speziellen Probleme des europäisch und national geschützten Gebietes hinweist, war hier eine Ausnahmegenehmigung möglich.

„Es geht um den zukünftigen Umgang mit einer einzigartigen Wildflusslandschaft mit rund 200 seltenen Tier- und Pflanzenarten“, so Schödl. Eine besondere Aktualität erreicht der Film durch den Bezug auf die im letzten Jahr gekündigte Konzession des Walchenseekraftswerks. Bis 2030 hat der jetzige Betreiber oder auch andere Bewerber die Möglichkeit, einen Antrag auf Weiterbetrieb zu stellen. In dem umfangreichen Verfahren wird man nachweisen müssen, was am Betrieb für eine Verbesserung der Bedingungen am Wildfluss geändert werden kann. kb

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