Filmvorführung des Dokumentarfilms zum Thema Depression

„Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag“

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PD Chefarzt Dr. Florian Seemüller der kbo-Lech-Mangfall-Kliniken Garmisch-Partenkirchen und Peißenberg, Johanna Bittner-Siepe, geschäftsführende Beirätin der AOK-Bayern am Runden Tisch Oberland, Stefan Schackmann, Direktor der AOK-Bayern Direktion Garmisch-Partenkirchen und Weilheim-Schongau und Gerald Niedermeier, Geschäftsführer der kbo-Lech-Mangfall-Kliniken gGmbH, freuen sich auf die gemeinsame Veranstaltung.

GAP - In Bayern leiden über eine Million Menschen an Depression, einer Erkrankung, die jeden treffen kann und die weit mehr ist als nur eine vorübergehende Traurigkeit. Doch ab wann spricht man nun von einer Depression und woran erkennt man sie? Selbst Fachleuten fällt eine Antwort auf diese Frage nicht immer leicht.

Privatdozent Dr. Florian Seemüller ist Chefarzt in der kbo-Lech-Mangfall-Klinik in Garmisch-Partenkirchen und Peißenberg, er sagt: „Aufklärung ist das wichtigste Ziel, wir müssen mit den Betroffenen über dieses Thema ins Gespräch kommen, über das ja nicht so gern geredet wird.“ Es gelte, das hohe Suizidrisiko sowie das Stigma, das auf dieser Erkrankung lastet, zu senken. „Wichtig für Betroffene ist in jedem Fall professionelle Hilfe und Unterstützung.“ Und wie gehen Betroffene und Angehörige am besten damit um? Die AOK und regionale Partner in der Selbsthilfe klären mit der Kino-Tour „Depression verstehen“ auf. An rund 40 Orten in ganz Bayern gibt es von Oktober bis November kostenfreie Vorstellungen. Am heutigen Mittwoch, 4. Oktober, 18:30 Uhr, startet die Tour in Garmisch-Partenkirchen im Hochlandkino und zeigt den Dokumentarfilm „Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag“. 

Direkter und ungeschönter Einblick

Der Film handelt von zwei an Depression erkrankten Menschen und einer betroffenen Familie. Der Filmemacher, selbst Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, begleitet die Hauptpersonen ein ganzes Jahr lang durch ihr Leben. Der Zuschauer erhält einen direkten und ungeschönten Einblick in den Alltag und das Seelenleben dieser Menschen. „Mit dem Film wollen wir die Zuschauer für diese Erkrankung sensibilisieren, sie sollen Depression und die damit einhergehenden schwierigen Lebenssituationen begreifen und nachvollziehen können“, erklärt Johanna Bittner-Siepe von der AOK in Garmisch-Partenkirchen. Realisiert wurden die Dreharbeiten in Zusammenarbeit mit der Stiftung Deutsche Depressionshilfe. „Wir wollen mit dem Film zur weiteren Aufklärung über die Krankheit beitragen.“ Im Anschluss an die Filmvorführung findet eine moderierte Gesprächsrunde mit Experten statt, anwesend sein werden: PD Chefarzt Dr. Florian Seemüller von der kbo-Lech-Mangfall-Klinik Garmisch-Partenkirchen und Peißenberg, Ricarda Bollinger-Schönnagel, Dipl. Soz.-Päd., Leiterin Clubhaus Garmisch, Vertreter der Selbsthilfe, Moderatorin Johanna Bittner-Siepe, AOK Bayern. Weitere Veranstaltungen in Murnau und Mittenwald folgen.

Informationen über die Filmvorführung erhalten Sie in der AOK-Geschäftsstelle, Johanna Bittner-Siepe, Tel.: 08821-755196 Platzreservierungen unter: marlene.krueger@by.aok.de

Von Kreisbote 

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