Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. und Bayerischer Bauernverband rufen zu Fotowettbewerb auf

Fotowettbewerb »Schwalben« im Landkreis Garmisch-Partenkirchen

Fotowettbewerb
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Im Bild (v.l.): Sonja Gässler (LBV Garmisch-Partenkirchen/Weilheim-Schongau), Kreisbäuerin Christine Sulzenbacher (Weilheim-Schongau), stellvertretende Kreisbäuerin Maria Lidl (Weilheim-Schongau), stellvertretende Kreisbäuerin Garmisch-Partenkirchen Lisa Krötz (Garmisch-Partenkirchen) bei der Vorstellung der Aktion in Farchant.

Landkreis – „So selbstverständlich die Schwalben auf unseren Höfen daheim sind, so wichtig sind sie für unsere Natur“ – darin sind sich die Weilheimer Kreisbäuerin Christine Sulzenbacher, ihre Stellvertreterin Maria Lidl und Lisa Krötz, stellvertretende Kreisbäuerin vom BBV Kreisverband Garmisch-Partenkirchen, einig. Mit der Rückkehr aus den Winterquartieren sind sie wieder zu sehen – die bei vielen als „Glücksboten“ oder „Boten des Sommers“ gesehen werden.

Mancherorts werden die Lebensbedingungen für die Schwalben schwieriger – neben den Gefahren des langen Fluges von Afrika zu uns, bis hin zu fehlenden Brut- und Nistmöglichkeiten hier vor Orts. Anlass genug, um über die Flugkünstler zu berichten und die bäuerliche und nichtbäuerliche Bevölkerung zu einem Fotowettbewerb „Schwalben“ aufzurufen.

Bis Mitte September können „Schwalbenfotos“ eingereicht werden, am besten mit einer kleinen Geschichte dazu. Pro Teilnehmer*in kann insgesamt ein Foto eingereicht werden. Eine fachkundige Jury wird dann aus den Einsendungen die besten Fotos auswählen. Den Siegern winken tolle Preise. „Für die ersten 10 eingesendeten Fotos erhalten die Teilnehmer Vogelbücher“, erklärt Michael Schödl vom LBV. Bis zum Einsendeschluss soll mit weiteren Fachbeiträgen über die Schwalben berichtet.

Bei den Fotoaufnahmen bittet der LBV allerdings um Vorsicht: Zum einen sind gerade die Mehlschwalbennester meist weit oben und niemand sollte sich da in Gefahr bringen. Bei den Rauchschwalben mit dem offeneren Nest sollen die Brut und Jungvögel natürlich nicht durch das Fotografieren gestört werden. Es ist allerdings so, dass aus dem Nest gefallene Jungvögel am besten wieder in dieses zurückgesetzt werden, damit die Eltern die Jungen weiter versorgen. „Eine Aufzucht von Jung­schwalben, die reine Insektenfresser sind, ist sehr sehr schwierig. Das können die Eltern viel besser“, so Schödl. Oft komme es auch vor, dass kranke und schwache Tiere aus dem Nest geworfen werden und dann auch mehrmaliges Zurücksetzen keinen Erfolg bringt. Das gehört, obwohl es bei uns an oder in den Gebäuden passiert, auch zur Natur dazu. kb

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