Herbstklausur auf dem AlpspiX

Freie Wähler wollen nachhaltigen Tourismus in Bayern fördern

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Die Freien Wähler, hier auf dem AlpspiX, wollen sich für nachhaltig-touristische Wertschöpfung einsetzen.

Nachhaltiger Tourismus in ganz Bayern: Mit diesem Thema hatten die Freien Wähler ihre Herbstklausur auf dem 2.050 Meter hohen AlpspiX fortgesetzt – der spektakulären Aussichtsplattform am Osterfeldkopf.

„Ich kann mir kaum einen besseren Ort als diese hochalpine Kulisse unserer schönen Heimat vorstellen, wenn es darum geht, die Tourismusförderung auf Mensch und Natur zu konzentrieren“, so die Begrüßungsworte von Fraktionschef Florian Streibl an Abgeordnete, Gäste und Medien. „Bayern ist Tourismusland Nummer eins in Deutschland und hieß im letzten Jahr fast 40 Millionen Gäste aus der ganzen Welt willkommen – mit rund 100 Millionen Übernachtungen“, betonte Tourismusminister Hubert Aiwanger. 

Eindrucksvolle Zahlen, die die wirtschaftliche Relevanz der Branche für den Freistaat belege. „Ich bin glücklich, dass der Tourismus und die Gastronomie in Bayern einen regelrechten Boom erleben. Bei Tourismus in der Natur geht es aber auch darum, die Bewahrung bayerischer Naturschönheit mit dem Besucherandrang richtig zu vereinbaren“, so Aiwanger weiter. Sinnvoll sei es, die Förderkriterien im Tourismus auf ökologische und soziale Verträglichkeit zu schärfen: Mensch und Natur im Fokus, Qualität vor Quantität. Nachhaltiger Tourismus müsse gezielt und mit mehr Mitteln gefördert werden, um eine stärkere Lenkungswirkung zu entfalten und einem Investitionsstau entgegenzuwirken. 

Unterstützung erhält der stellvertretende Ministerpräsident durch Manfred Eibl, dem wirtschafts- und verkehrspolitischen Sprecher der Freie Wähler-Landtagsfraktion: „Wir stehen in der Pflicht, die Besucherlenkung zu verbessern, damit hoch frequentierte Erholungsgebiete unter der Last der vielen Menschen und Fahrzeuge nicht zusammenbrechen. Hierzu müssen wir auch verkehrslogistische Maßnahmen auf den Weg bringen.“ Das könne etwa durch Einsatz digitaler Apps erreicht werden. Verkehrslogistische Eingriffe seien ein wichtiger Schritt – zur Besucherlenkung brauche es jedoch auch mehr Personal: „Im Rahmen der Naturoffensive Bayern unterstützen wir in den bayerischen Naturparken bereits den Einsatz von Rangern und bauen diesen weiter aus.“ tra

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