Freizeitclub Garmisch-Partenkirchen

"Miteinander – füreinander"

+
Das neue Logo des Freizeitclubs Garmisch-Partenkirchen.

Landkreis – Uwe kam vor kurzer Zeit auf Düsseldorf beruflich nach Garmisch-Partenkirchen. Mit seinen Arbeitskollegen versteht er sich gut, aber er tat sich schwer, Anklang zu finden. Da kam ihm der Freizeitclub Garmisch-Partenkirchen gerade recht. Er meldete sich an und ist auch Inhaber der Clubkarte. Seitdem hat er guten Anschluss gefunden und freut sich immer über die Aktivitäten, die er mit dem Club macht.

Über solche Geschichten freuen sich Gründer Markus Schmitz und sein Partner Oliver Rambold. Seit Oktober 2015 gibt es den Club im Werdenfelser Land. Angefangen hat es als eine Gruppe auf der Sozialen Plattform Facebook (wir berichteten). „Wir sind ein aktiver privater Freizeitclub aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen mit mittlerweile um die 2.000 Mitglieder, die ihre Freizeit gemeinsam gestalten. Im Vordergrund steht die aktive Teilnahme am Clubleben sowie die Bereitschaft, neue Menschen kennen zulernen. Zu unseren sehr beliebten Stammtischen treffen wir uns einmal im Monat in immer wechselnden Locations unserer Partner, die vorher im Team besprochen werden. Ganz besonderen Wert legen wir auf das gemeinschaftliche Miteinander, niemand im Club wird ausgegrenzt oder verurteilt aufgrund seiner Vergangenheit oder seiner Herkunft“, erklärte Schmitz. Das Ziel des Club ist es, zwischen den Menschen zu vermitteln und ihnen zu helfen den ersten Schritt zu tun, denn dies ist oft gar nicht so leicht, wie es scheint. Viele tun sich da sehr schwer, auf fremde Menschen zuzugehen, um den ersten Schritt zu machen.

Clubkarte bringt viele Vorteile 

Damit der Club Events, wie das Sommer BBQ, Weihnachtsfeiern, oder Ausflüge, wie z.B. zum Minigolfen, finanzieren kann, gibt es die Clubkarte. Diese ist kein „Muss“, hilft aber bei der Organisation. „Die Karte kostet 25 Euro im Jahr für Singles, und 40 Euro für Paare. Um die 100 Clubkarten haben wir bisher verteilt und ich hoffe, es werden noch mehr. Denn jeder profitiert davon“, erklärt Schmitz. Er selbst bekommt für seine Arbeit nichts. Alle Ausgaben werden zur Buchhaltung nach München geschickt und bearbeitet, wo Oliver Rambold sein Büro hat. „Es ist schon schwer, die Leute zu motivieren, aber wir wären nicht da, wo wir heute sind, würde sich niemand darum kümmern und die Leute immer wieder motivieren“, so Schmitz. Immer wieder handelt er neue Verträge aus, um Sponsoren an Land zu ziehen und vom den Freizeitclub zu begeistern. So auch die Kinderakademie Garmisch-Partenkirchen und die Schülerhilfe Garmisch-Partenkirchen.

Für die Zukunft wünscht sich Schmitz eine Art Vereinsheim, wo Mitglieder mal kochen, backen, zusammen feiern oder einfach auch sein können. „Wenn jemand Räumlichkeiten hat, die er zur Verfügung stellen könnte, würde ich mich freuen“, sagt er. Neu im Club-Angebot: Kochkurse für Mitglieder. Infos zum Club und den Partnern gibt es im Netz unter www.freizeitclub-gap.de oder auf Facebook, wo noch einmal alle sechs Gruppen zu finden sind.

Von Alma Jazbec

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Strychnin im Köder gefunden
Strychnin im Köder gefunden
Neuer Pächter gefunden
Neuer Pächter gefunden
Zunehmender Bedarf zu erkennen
Zunehmender Bedarf zu erkennen
Das Kainzenbad macht auf
Das Kainzenbad macht auf

Kommentare