Feierliche Tradition

Friedenslicht aus Bethlehem im Kloster Ettal empfangen

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Das Friedenslicht aus Bethlehem spendet jedes Jahr Hoffnung durch seine symbolische Kraft.

Traditionell am dritten Adventssonntag kamen wieder viele Gläubige ins Kloster Ettal, um das Friedenslicht aus Bethlehem zu empfangen und mit nach Hause zu nehmen.

Die europaweite Aktion der Pfadfinder stand in diesem Jahr unter dem Motto „Mut zum Frieden“, welches von den Jugendlichen in der Gestaltung des stimmungsvollen Gottesdienstes aufgegriffen wurde. Mut ist jeden Tag erforderlich, um sich für den Frieden im kleinen und im großen Rahmen einzusetzen, sei es in der Familie, im Freundeskreis, am Arbeitsplatz oder in der Politik. Ein von den Jugendlichen vorgetragener umgeschriebener Psalm endete mit den Worten „… ab heute bin ich nicht einfach nur Christ, ab heute bin ich Friedensaktivist.“ Eine Aussage, die Hoffnung macht auf mehr Frieden unter uns Menschen. 

An Weihnachten feiern die Christen die Geburt Jesu Christ, die als „Kommen des Lichts in die Welt“ gedeutet wird. Das Licht aus der Geburtsgrotte in Bethlehem soll ein Symbol sein, für die christliche Friedensbotschaft, wie sie im Weihnachtsevangelium nach Lukas steht „Friede auf Erden“. Dieses Symbol des Friedenslichtes trugen die vielen Besucher aus allen Teilen der Dekanate Rottenbuch und Werdenfels in ihren mitgebrachten Laternen gerne mit nach Hause in ihre Pfarrgemeinden und Familien. Viele kommen jedes Jahr nach Ettal, weil das Friedenslicht ein fester Bestandteil ihrer Adventszeit geworden ist, berichteten sie den Mitarbeiterinnen der kath. Jugendstelle Garmisch, Stephanie Weindl und Sandra Steinhauser, die die Aktion veranstaltet hatten. Zeit zum Austausch war nach dem Gottesdienst, der musikalisch von Chorissimo aus Unterammergau gestaltet wurde. kb

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