Konkurrenz für Osterhasen?

Frohe Ostern im Werdenfelser Land

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Die Ostereier werden vom Osterhasen gelegt, bemalt und versteckt . . . das war in unserer Kinderzeit so und ist auch heute noch guter Osterbrauch.

Region – An Ostern zelebrieren wir die Auferstehung Jesu Christi. Es ist mit Abstand das bedeutsamste Fest im Christentum. Hinter dem christlichen Motiv der Auferstehung verbirgt sich, wie bei allen Frühlingsfesten, die Freude über das Ende des Winters und über den Beginn des Frühlings und der hellen Jahreszeit. Es ist ein Fest der Erneuerung, der Fruchtbarkeit und des Lichtes. Wenn die Natur wieder zu blühen beginnt und die Tage länger und wärmer werden.

Viele der noch heute üblichen Osterbräuche haben eine lange Tradition und zweifellos heidnische Wurzeln. So spielten Eier als Fruchtbarkeitssymbole eine Rolle, wurden Feuer als Zeichen von Leben entzündet, wurde gefeiert und reichlich gegessen nach dem langen Winter. Über die Jahre hat sich eine große Anzahl von Osterbräuchen entwickelt. So zum Beispiel der berühmte Osterhase, der uns die bunten Ostereier und Süßigkeiten bringt, die wir so gerne an unsere Lieben verschenken. Der Hase war seit jeher ein Symbol für Fruchtbarkeit und doch hatte er einst Konkurrenz, um sich als Ostersymbol durchzusetzen. So wurden, je nach Region, die Eier früher auch vom Storch, vom Kuckuck oder gar vom Fuchs gebracht.

Ein alter Osterbrauch ist das Osterfeuer, als Licht der Welt und als Symbol für das Ende des Winters. Vor allem bei Kindern ist das Ostereier suchen sehr beliebt, aber auch so mancher Erwachsener legt noch Wert darauf, sein Osternest am Ostersonntag finden zu dürfen. Das „Eierschieben“ ist ein Ritual, das je nach Region unterschiedliche Namen trägt. Bei diesem Brauch lassen Kinder am Ostersonntag ihre Ostereier einen kleinen Hügel oder Abhang hinunterrollen. Gewinner ist dabei, wessen Ei unversehrt bleibt oder die weiteste Strecke zurückgelegt hat. Wie auch immer Sie feiern: Wir wünschen frohe Ostern.

Ein alter Osterbrauch ist das Osterfeuer, als Licht der Welt und als Symbol für das Ende des Winters. Vor allem bei Kindern ist das Ostereier suchen sehr beliebt, aber auch so mancher Erwachsener legt noch Wert darauf, sein Osternest am Ostersonntag finden zu dürfen. Das „Eierschieben“ ist ein Ritual, das je nach Region unterschiedliche Namen trägt. Bei diesem Brauch lassen Kinder am Ostersonntag ihre Ostereier einen kleinen Hügel oder Abhang hinunterrollen. Gewinner ist dabei, wessen Ei unversehrt bleibt oder die weiteste Strecke zurückgelegt hat. Wie auch immer Sie feiern: Wir wünschen frohe Ostern.

Von Ilka Trautmann

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