Fahrzeuginsassen vor schlimmen Verletzungen bewahrt

Frontalunfall auf der A95 Garmisch-Partenkirchen

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Frontalunfall auf der A95: Wie durch ein Wunder wurden die Fahrzeuginsassen kaum verletzt.

Am Mittwochabend, 10. April,  ereignete sich ein Frontalunfall am Autobahnende der A 95 Richtung Garmisch-Partenkirchen. Wie durch ein Wunder haben die Insassen der beteiligten Fahrzeuge nur geringe Verletzungen davon getragen.

Gegen 19.30 Uhr befuhr ein 23-jähriger Mann aus Sachsen mit seinem Mercedes (E 250 CDI) die A95 in Richtung Garmisch-Partenkirchen. Etwa 300 Meter vor dem Autobahnende, bereits im einspurigen Bereich (ohne Mittelleitplanke) geriet der Mann, der alleine im Fahrzeug saß, auf die Gegenfahrbahn und kollidierte hierbei frontal mit einem in diesem Moment entgegenkommenden PKW, ebenso ein Mercedes (ML 63 AMG), in dem zwei Männer im Alter von 44 (Fahrer) und 36 (Beifahrer) Jahren, beide aus dem Landkreis Miesbach, saßen. Während das erstgenannte Fahrzeug durch die Wucht des Aufpralls ca. 55 Meter weiter, links von der Fahrbahn, im Straßengraben zum Stehen kam, kam das andere Fahrzeug auf der Gegenspur nach 60 Metern zum Stillstand.

Gerade auch wegen der bauartbedingten Stabilität der Fahrzeuge wurde bei der heftigen Kollision glücklicherweise nur eine Person leicht verletzt. Es handelte sich hierbei um den Fahrer der E-Klasse, welcher mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden musste, aber bereits nach wenigen Stunden von dort wieder entlassen werden konnte. An beiden Fahrzeugen, die von einem Abschleppdienst von der Fahrbahn bzw. aus dem Straßengraben geborgen werden mussten, entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von mindestens 70.000 EUR. Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatte offenbar der Unfallverursacher, der sich bei den widrigen Wetterverhältnissen - es herrschte Nieselregen und die Fahrbahn war regennass - vom Licht des  Gegenverkehrs geblendet fühlte, das Lenkrad nach links verrissen, was zu dem Unfall führte.Während der Unfallaufnahme und den Bergungs- und Reinigungsarbeiten musste die Autobahn im Bereich der Unfallörtlichkeit für ca. zwei Stunden total gesperrt werden. Eine örtliche Umleitung bzw. Ableitung des Verkehrs wurde durch die Feuerwehren aus Eschenlohe und Murnau (insgesamt knapp 50 Einsatzkräfte) über die B2 und die Autobahn-Anschlussstelle Eschenlohe eingerichtet.  kb

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