1. kreisbote-de
  2. Lokales
  3. Garmisch-Partenkirchen

Garmisch-Partenkirchen: Bürgerbeteiligungsprozess sieht noch einmal drei Veranstaltungen vor

Erstellt:

Von: Franziska Pawel

Kommentare

GaPa mitgestalten 2030
Beim Bürgerbeteiligungsprozess GaPa 2030 geht es u.a. um die Gestaltung des Kongresshaus-Areals in Garmisch-Partenkirchen. Das Thema wird seit Jahren kontrovers und emotional diskutiert. © GaPa mitgestalten 2030

GAP – Der Bürgerbeteiligungsprozess in Garmisch-Partenkirchen sieht auch im Monat Juni noch einmal zwei Veranstaltungen vor, bevor am 2. Juli die Ergebnisse final zusammengefasst werden. Noch besteht also die Möglichkeit, sich in den ergebnisoffenen Prozess einzubringen. Insgesamt acht Veranstaltungen haben GaPa-Tourismus und die CIMA Beratungs- und Management GmbH für diesen Beteiligungsprozess ins Leben gerufen und organisiert. Leider war die Resonanz bisher verhalten, aber drei Veranstaltungen stehen noch aus.

Musikpavillon des Werdenfels Gymnasiums: 02. Juni 2022, 17:30 - 21:30 Uhr

• Speziell für die junge Bevölkerung

Die junge Bevölkerung Garmisch-Partenkirchens ist eingeladen, in dieser zweiten Veranstaltung von „Mein Ort.Meine Zukunft“ (Teil 2) nicht mehr „nur“ über Anforderungen an die Standortentwicklung, das Kongresshaus und sein direktes Umfeld sprechen, sondern explizit darüber, wie möglichst viele der in den letzten Wochen formulierten Aspekte am ehesten auch umgesetzt werden könnten. Mithilfe von Karten, Plänen und einem Architekturmodell des Kongresshauses und seines Umfeldes (Kurpark, Parkplatz, usw.) sowie unterschiedlichster Materialien soll planerisch gedacht, gestaltet sowie Möglichkeiten und Grenzen der Umsetzbarkeit diskutiert werden.

Alle, die ca. zwischen 16 und 30 Jahre alt sind, sind eingeladen. Die Veranstaltung soll möglichst offen gestalten werden, aber natürlich gibt es eine Grundidee zum Ablauf. Zum Ende hin werden die Ergebnisse kurz zusammengefasst. Das Team von GaPa Tourismus und der Fachfirma freut sich auf den kreativen Austausch in lockerer Atmosphäre.

Alle Informationen und Erkenntnisse der Veranstaltungen werden digital aufbereitet und auch online zur Verfügung gestellt.

Du möchtest auch mitsprechen, warst aber an dem Termin verhindert oder dir ist im Nachgang noch etwas eingefallen? Kein Problem: nutze den Diskussionsraum „Diskussionen“ auf der Projektwebsite mitgestalten.gapa2030.com und teile deine Anregungen noch mit. Diese Möglichkeit besteht nach jeder Live-Veranstaltung für 5 Tage.

Richard-Strauss-Institut: 23. Juni 2022, 17:30-21:30 Uhr

• „Gläserne Werkstatt“ im Beteiligungsprozess für alle Bürgerinnen und Bürger

Der Beteiligungsprozess nähert sich seinem Ende. Nun soll nicht mehr „nur“ über Anforderungen an die Standortentwicklung, das Kongresshaus und sein direktes Umfeld gesprochen werden, sondern explizit darüber, wie möglichst viele der in den letzten Wochen formulierten Aspekte auch umgesetzt werden könnten. Karten, Plänen und ein Architekturmodell des Kongresshauses und seines Umfeldes lassen viel Raum für Diskussionen. Dieses Format gab es bereits für die jüngere Bevölkerung, jetzt sollen alle Bürgerinnen und Bürger Garmisch-Partenkirchens die Möglichkeit erhalten, aktiv an der Zukunft ihres Ortes mitzuwirken.

Auch diese Veranstaltung soll möglichst offen gestalten werden. Zum Ende hin werden für alle Beteiligten die Ergebnisse zusammengefasst.

02. Juli 2022, mittags

• Abschlussveranstaltung im Beteiligungsprozess für alle (der Ort wird noch bekanntgegeben)

Die letzte Veranstaltung im Rahmen des Bürgerbeteiligungsprozesses ist die Abschluss-Informationsveranstaltung und die Organisatoren möchten an dieser Stelle auch „Danke und Servus bis zum Bürgerentscheid“ sagen.

Hier wird noch einmal ganzheitlich über den Ablauf des Prozesses, alle (Zwischen-) Erkenntnisse und wie es nun weitergehen soll, informiert. Noch einmal will man von den Bürgerinnen und Bürgern ihre Einschätzungen erhalten, bevor dann in den kommenden Wochen dem Marktgemeinderat eben diese gesammelten Informationen und Erkenntnisse (Ablauf des Prozesses und alle (Zwischen-) Erkenntnisse der Beteiligung) präsentiert werden. Er wird dann das Ratsbegehren zur Durchführung eines Bürgerentscheids anstoßen können. kb

Auch interessant

Kommentare