Projekt "Nähen mit Herz"

Geflüchtete Menschen nähen Masken für die Caritas GaPa

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Bei dem Projekt "Nähen mit Herz" stellen Geflüchtete provisorische Schutzmasken für die Mitarbeiter der Caritas Garmisch-Partenkirchen her.

GAP – Wenn die Not am größten ist, stehen die Menschen zusammen und helfen einander. So auch während der Corona-Pandemie. Jeder, der geschickt mit der Nähmaschine umgehen kann, ist momentan besonders gefragt, denn Schutzmasken werden überall benötigt. Ein besonderes Projekt ist nach einem Aufruf der Caritas Garmisch-Partenkirchen entstanden.

Das Caritas-Zentrum Garmisch-Partenkirchen bat in einem öffentlichen Aufruf um Unterstützung beim Maskennähen. Daraufhin ist in der Ehrenamtskoordination im Fachdienst Asyl und Migration das Projekt “Nähen mit Herz“ entstanden: Geflüchtete nähen Stoffmasken für die Mitarbeiter der Caritas Garmisch-Partenkirchen. Nähmaschine und Materialien werden unter Einhaltung der erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen von der Caritas zur Verfügung gestellt und zu den Näher*innen gebracht. 

Schnell haben sich einige freiwillige Näherinnen und Näher gemeldet,  so auch das afghanische Ehepaar Q. Gemeinsam mit ihren Kindern, die kleine Schritte, wie das Falten oder Bügeln, übernahmen, haben sie für die Mitarbeiter der Caritas bereits viele bunte Masken genäht. „Ich bin glücklich, wenn ich helfen kann“, sagte Frau Q. Susanne Dannhoff-Herale, Integrationslotsin, weiß aus Erfahrung, wie sehr es den geflüchteten Menschen am Herzen liegt, etwas zurückgeben zu können. So hätten sie die Möglichkeit, ihre Dankbarkeit für das, was sie bekommen haben, zum Ausdruck zu bringen. kb

Weitere Aktionen der Caritas GaPa findet man auch auf der Facebook-Seite:

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