Unser Fotorückblick auf ein spannendes und abwechslungsreiches Programm

Gelungene 64. Partenkirchner Festwoche

Viel Gaudi, Unterhaltung und Abwechslung war wieder mal geboten auf der Partenkirchner Festwoche.
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Viel Gaudi, Unterhaltung und Abwechslung war wieder mal geboten auf der Partenkirchner Festwoche.
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Viel Gaudi, Unterhaltung und Abwechslung war wieder mal geboten auf der Partenkirchner Festwoche.

Mit einem „Hoch lebe Werdenfels“ beendete Andreas Grasegger junior (Siaß) seinen persönlichen und allgemeinen Dank in der Hoffnung, „dass i ois Recht gmacht hob“. Der „Blaue Montag“ ist nicht nur traditionell der letzte Tag der Festwoche, es ist auch der Tag, an dem der jeweilige Vorstand des Volkstrachtenvereins „Werdenfelser Heimat“ Partenkirchen "Vergelt`s Gott" sagt und die Woche insgesamt noch einmal Revue passieren lässt. 

Stellvertreter Franz Rieger (Mougg) dankte dem neuen, jungen Trachtler-Chef für seinen bisherigen Einsatz und bravourösen Einstand in das verantwortungsvolle Amt. Und im Rückblick auf zehn erfüllte Tage wurden die zahlreichen Höhepunkte jener 64. Festwoche noch einmal erlebbar.  

Da war zunächst der Eröffnungs-Samstag, mit dem Wetter hatte man Glück, denn alle Aktiven erreichten gerade noch trockenen Fußes das Zelt am Schützenhaus. Höhepunkt war neben der offiziellen Eröffnung durch Schirmherrin Dr. Sigrid Meierhofer die Ehrung verdienter Trachtler. So ernannte Grasegger seinen Vorgänger Hansjörg Ostermair (Wani) – er führte neun Jahre den Verein als 1. Vorstand – zum Ehrenmitglied. Über die gleiche Auszeichnung durfte sich Josef Biehler freuen, der lange Jahre aktives Mitglied und auch Leiter vom historischen „Alten Tanz“ war. Auch der Trommlerzug Partenkirchen ehrte an diesem Abend die Aktiven Michael Maurer (Diktl), Peter Greisinger und Josef Gillmeyer für ihr 20- und 25-jähriges Wirken als Trommler und Major.

Herrlichen Sonnenschein erlebten am ersten Fest-Sonntag die Besitzer der 241 Traktoren, die zum 11. Oldtimertreffen für Bulldogs und sonstige landwirtschaftliche Zugmaschinen ans Schützenhaus kamen. Der lange Korso mit einer nicht enden wollenden Blechschlange zog sich über die Münchner- und Ludwigstraße, Sonnenbergstraße und die Ballengasse zurück zum Festplatz. „Mit einer so grandiosen Beteiligung haben wir nicht gerechnet“, gab Grasegger zu, der sich aber über die vielen, oftmals raren Exemplare beim Treffen freute.

Weiterer Höhepunkt war dann der Partenkirchner Kraftzweikampf mit Steinheben und Maßkrugstemmen. Diese „Kombi-Disziplin“ kam beim zahlreichen Publikum bestens an. Mit der Gruppe „DEERisch“ waren besonders die Partygänger und das junge Publikum am Dienstag angesprochen. Die 60. Deutsche Meisterschaft im Fingerhakeln mit 166 Startern aus 9 Hakler-Gauen war ebenfalls sehr unterhaltsam und brachte spannende Duelle. Brechend voll wie immer zeigte sich das Festzelt am „Tag der Betriebe“. Die Partenkirchner Musikkapelle spielte dazu gekonnt wie fleißig auf und heizte die Stimmung mit Schunkelrunden und Stimmungsmusik unentwegt an. Für den zweiten Samstag hat sich VTV-Ehrenmitglied Hans Filser wieder etwas Besonderes einfallen lassen und eine zünftige Musi für Freunde der alpenländischen Tanzlmusi organisiert. Diesmal kam die Gruppe aus dem Salzburger Land. Die „Göllwurz`n-Musi“, spielte begeisternd ihre Märsche, Boarische, Walzer und Polkas auf und sorgte für gute Stimmung bei den Tänzern im leider nicht ganz voll besetzten Zelt. 

Bei den drei Heimatabenden im Festzelt sah man zudem unverfälschtes Werdenfelser Brauchtum. Die über 70 Kinder starke Jugendgruppe unter Leitung von Hansi Witting (Langerbeck) war genau so beeindruckend wie die mit vielen Paaren angetretenen Schuhplattler-Madl und –buam bei ihren Darbietungen. Nicht zu vergessen der historische „Alte Tanz“ mit seinen getragenen Figuren und Schrittfolgen, die an zurückliegende Epochen erinnerte. Und auch heuer hat sich die Vereinsspitze was Neues einfallen lassen und einen weiteren Programmpunkt kreiert. Der wieder einstudierte „Goaßl-Plattler“ fand wie der vor wenigen Jahren erstmals aufgeführte „S`Gamsgebirg“ beim Publikum allgemein Gefallen.

Bevor dann am Blauen Montag endgültig für ein gutes Jahr im Festzelt beim Schützenhaus die Lichter ausgingen, gab`s noch eine ganz besondere Einlage: Die „Scherenschleifer“. Nicht neu, aber viele, viele Jahre nicht mehr aufgeführt! Etliche Trachtler im Wiesmahd-Gwand samt ihrem Vorstand am Amboss hatten viel Gaudi zur Melodie „Wir sind die Schleifer und kommen wohl aus Paris“. Am „Blau Mader“ ist halt vieles möglich! Und somit freuen sich Mitglieder, Stammbesucher und Gäste aus Nah und Fern auf die kommende Saison. Dann lädt die „Werdenfelser Heimat“ im August 2020 zur 65. Festwoche ins Festzelt am Schützenhaus ein.  mun

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