Gemeinsamer Neujahrsempfang hat Tradition

Bürgermeister Thomas Schmid mit Gattin Denise und der Direktor des Marshall Centers, Keith W. Dayton, mit Gattin Carol. Foto: MC / Karlheinz Wedhorn

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LILLIAN EDENHOFER, Garmisch-Partenkirchen – Eine schöne Tradition ist der gemeinsame Neujahrsempfang des Marktes Garmisch-Partenkirchen und des George C. Marshall Centers im Kongresshaus. Feierlich umrahmt durch das Gebirgsmusikkorps konnten zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kultur begrüßt werden. Unter den Gästen war auch Charlotte Knobloch, die ehemalige Vorsitzende des Zentralrates der Juden in Deutschland und Kuratoriumsmitglied der Bewerbung um die Olympischen Winterspiele 2018. Bürgermeister Thomas Schmid ließ in seiner Ansprache das vergangenen Jahr Revue passieren und gab Ausblicke auf 2011. Er dankte den vielen Ehrenamtlichen und Freiwilligen, die sich in Vereinen und Verbänden für das Gemeinwohl engagieren. Großprojekte wie die Ski-WM charakterisieren das neue Jahr. „Das Medien-echo ist so groß wie noch bei keiner WM“, weiß Schmid. 1300 Freiwillige – nationale und internationale Helfer – werden dann im Einsatz sein. Spannend werde das Jahr auch, denn im Juli steht die Entscheidung um die Olympischen Winterspiele 2018 an. Der Bürgermeister wies darauf hin, dass viel Baumaßnahmen im Ort abgeschlossen sind, der Ausbau der Grund- u. Hauptschule und des Kindergartens Partenkirchen wird fortgesetzt. Weiter machte er darauf aufmerksam, dass bereits 20 Prozent des Stroms in der Marktgemeinde aus eigener Pro- duktion durch Photovoltaikanlagen und Wasserkraft entsteht. „Auf diesem Weg wollen wir weitermachen“. Auch hebt er die hervorragende Kulturlandschaft hervor, mit dem „authentischen Kultursommer“, dem renommierten Richard-Strauss-Festival und festen Größen, wie dem Kleinen Theater und dem Kulturbeutel. Der neue Direktor des Marshall Centers, Generalleutnant Keith W. Dayton, sprach auf Deutsch zu den Anwesenden und hob mehrmals hervor, wie sehr er sich darauf freue, die Menschen in diesem wundervollen Ort kennenzulernen, und die gewachsene deutsch-amerikanische Freundschaft auf eine neue Ebene zu bringen. Der Abend endete mit anregenden Gesprächen im Foyer.

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