Georgi -Markt Partenkirchen

Ausschau nach speziellen Dingen

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Beim Georgi Markt in Partenkirchen war einiges los.

GAP - Strahlend blauer Himmel über den verschneiten Bergspitzen, angenehme Temperaturen bis fast 20 Grad: Der traditionsreiche Partenkirchner Georgi-Markt in der Schornstraße über die Badgasse und Jahnstraße zog auch am vergangenen Marktsonntag jede Menge Besucher aus Nah und Fern an.

Vielleicht nicht ganz so viele wie in manch vorausgegangenem Jahr, viele setzten sich aufgrund der Rückkehr des Frühlings auch aufs Rad, machten erste Touren oder besuchten die ein oder andere Ausflugsgaststätte. “Die Kauflust hätte schon noch stärker sein können”, urteilte ein Marktkaufmann, ein anderer war mit dem Interesse und seinen Umsätzen aber wieder durchaus zufrieden. “Gerade am frühen Nachmittag drängten sich viele durch die Gassen und hielten Ausschau nach den ganz speziellen Waren, die so ein Jahrmarkt bietet”. Da gab es etwa vieles mit Kräuter – ob nun als Gewürz, als Öl oder gar Sirup, raffinierte Dinge wie Zimtsohlen, daneben Altbewährtes wie Strohhüte, Gürtel und Socken – garantiert nicht einschneidend! Andere fanden Gefallen an Schmuck oder Emaille-Schildern, kosteten vom Früchtebrot und den Aufstrichen, ließen sich einen Räucherfisch einpacken oder sprangen auf Obst und Blumen an. Immer wieder schön die Stände mit Blumen oder vielen Kakteen-Arten. Und da wo sich gleich eine kleine Menschentraube bildet, muss es ebenfalls interessant zugehen. Da gab es ein Küchengerät zu bestaunen, besser gesagt einen Hobel, der alles ob Obst oder Gemüse gleichermaßen zerkleinert. Auch die Südtiroler waren vor Ort, boten Speck und Salami feil, daneben waren aber auch die örtlichen Organisationen zu finden. Ob nun die Kolpingfamilie Partenkirchen mit ihrem großen Kuchenstand vor dem Pfarrheim oder der katholische Frauen- und Mütterverein mit dem Flohmarkt vor dem Kindergarten in der Jahnstraße. Gut frequentiert dann wie gewohnt die Stände mit den Markt-Klassikern: Ob gebrannte Mandeln, Nüsse oder Magenbrot, nicht zu vergessen die Zuckerwatte, die immer ihre Liebhaber findet. Und dass so manches Spielzeug vom Stand in den Besitz eines Kindes wechselt, ist ebenso nichts Unbekanntes. Vom Helium-gefüllten Luftballon bis zum neuesten Traktortyp gab es wieder ein reichliches Angebot für die jüngsten Marktbesucher.

Von Klaus Munz

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