Räuber mit Justizschulden unerlaubt eingereist

Bundespolizei nimmt gesuchten Iraker fest

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Die Polizei hat einen gesuchten Iraker festgenommen.

Mittenwald – Die Bundespolizei hat am Donnerstag (23. März) einen mutmaßlichen Räuber auf der B2 bei Mittenwald festgenommen. Gegen den irakischen Staatsangehörigen lagen gleich zwei Haftbefehle vor. Außerdem hatte er nicht die erforderlichen Dokumente für eine legale Einreise bei sich.

Am Abend kontrollierten Bundespolizisten die Insassen eines Reisebusses von Venedig nach München. Einer der Mitreisenden wies sich lediglich mit abgelaufenen italienischen Papieren aus. Bei der Überprüfung seiner Personalien stießen die Beamten gleich auf zwei Haftbefehle. Anfang 2015 war der damals in Italien lebende Mann wegen Beihilfe zur unerlaubten Einreise zu einer Geldstrafe von 9.000 Euro verurteilt worden. Rund 1.000 Euro seiner Justizschulden hatte er bisher nicht beglichen. Außerdem war seitens des Amtsgerichts Bad Säckingen (Baden Württemberg) ein Untersuchungshaftbefehl wegen Raubes und Körperverletzung erlassen worden. 

Der 35-Jährige steht im Verdacht, gemeinsam mit einem Bekannten die Inhaberin einer Spielothek überfallen zu haben. Offenbar hatten es die beiden Männer auf die Tageseinnahmen des Casinos abgesehen. Als sich die Überfallene zur Wehr setzte, schlugen die Täter zu und flohen mit einigen hundert Euro. Die Flucht des Irakers hat nun ein Ende. Die Bundespolizisten nahmen den Mann fest und lieferten ihn in die Haftanstalt ein. Dort wird er seine 41-tägige Ersatzhaft absitzen und zudem sein Untersuchungsverfahren wegen Raubes abwarten müssen. Darüber hinaus erwartet ihn ein Strafverfahren wegen unerlaubter Einreise.

Von Alma Jazbec

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