Geteilter Platz drei für Hansjörg Betz bei "The Taste" – jetzt sucht er neue Herausforderungen

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Bei der Sendung „The Taste“ kam Hansjörg Betz auf den geteilten dritten Platz. Was er jetzt gerne tun würde, wäre mit seinem Teamkollegen Joel Kraaz auf ein Koch-Abenteuer rund um die Welt zu gehen.

GAP – „Es hat einen Mordsspaß gemacht“, ist das Fazit von Hansjörg Betz nachdem er bei der SAT.1 Sendung „The Taste“ im Finale den geteilten dritten Platz erreicht hat.

Woche für Woche kochte sich der Garmisch-Partenkirchner in die nächste Runde und schaffte es so ins Finale. Dort konnte er bei der ersten von drei Entscheidungen überzeugen und durfte weiter auf den Sieg hoffen. Bei der zweiten Entscheidung war dann aber Schluss – der Gastjuror hatte sich für die Löffel von zwei anderen Kandidaten entschieden. Einer der beiden war Joel Kraaz, der Teamkollege von Hansjörg Betz. Mit Kraaz, der schlussendlich auf Platz zwei kam, verbindet Betz eine echte Freundschaft. Und, während der Dreharbeiten zu The Taste entstand eine Idee: „Ich würde gerne mit Joel auf eine Weltreise gehen. Es gibt so unterschiedliche, teilweise so fremde Zutaten, die es zu entdecken gilt.“ Daraus dann ein Gericht zu kochen, „das wäre eine Herausforderung, die mich wirklich reizen würde“. Selbst Sterneköche scheitern dabei durchaus mal – genau der richtige Ansporn für Betz, sein Können zu testen und Neues zu kreieren. Was die beiden dafür bräuchten, ist ein Sponsor und ein Kamerateam, das sie begleitet. Dann könnte die Reise mit Einblick in die internationalen Töpfe zum Entdecken und Nachkochen beginnen. „In Fernost über den Markt zu schlendern und zu schauen, was es in den Garküchen gibt, wäre super.“

Im Gegensatz zur Idee ist Betz auch ganz regional unterwegs. „Ich strecke auch hier meine Fühler aus, zum Beispiel als Gast- oder Mietkoch.“ Mit Kraaz ist Betz Anfang des Jahres in Österreich unterwegs. „Am 21. Januar machen wir in Linz ein Showkochen.“ In Hinblick auf The Taste betonte Betz: „Ich bedanke mich bei SAT.1 und dem Team. Ich würde jederzeit gerne wieder bei einer Sendung mitmachen.“

Und was kommt an Weihnachten bei dem Koch aus Leidenschaft auf den Teller? „Bei uns wird es Rouladen geben. Meine Frau wünscht sich die.“ Ein ganz klassisches Gericht also, bei dem der Profi auch die Optik nicht vergisst – wenn Gurken und Karotten regelmäßig geschnitten sind und sich abwechseln, dann sieht das beim Aufschneiden gut aus, weiß Betz.

von Melanie Wießmeyer

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