Gipfelerlebnisse stehen hoch im Kurs – Wirtschaftsminister Zeil freut sich über die Attraktivität der bayerischen Bergbahnen

Von links: Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil, die Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hesse, VDS-Geschäftsführerin Birgit Priesnitz und der Vorstand des Verbandes Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte e.V., Peter Huber. Foto: VDS / Goran Gajanin

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KREISBOTE, GAP – Bei einem Besuch in Garmisch-Partenkirchen hat Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil die Bedeutung der Seil- und Zahnradbahnen für den Tourismusstandort Bayern gewürdigt. „Die Angebote unserer Bergbahnen tragen ganz wesentlich zur Attraktivität Bayerns als Tourismusland Nr. 1 in Deutschland bei. Die große Nachfrage nach weiß-blauen Gipfelerlebnissen mit der Bergbahn im Winter wie im Sommer zeigt, dass der Investitions- und Innovationskurs der vergangenen Jahre richtig war. Diesen Weg gilt es fortzusetzen, denn der Wettbewerbsdruck aus den Nachbarländern Österreich und Schweiz ist unverändert hoch”, unterstrich Zeil. Der Präsident des Verbandes Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte e.V., Peter Huber, erklärte zur Wintersaison: „Trotz widriger Wetterverhältnisse zeichnet sich ab, dass die meisten Unternehmen die guten Zahlen des Vorjahres erreichen. Zurückzuführen ist dies sicherlich darauf, dass wir heute für ein umfassendes Erlebnisangebot stehen – und zwar im Sommer ebenso wie im Winter.” Ein Pluspunkt der bayerischen Seilbahnen sei zudem ihre Nähe zu Ballungszentren und Wirtschaftsmetro- polen. Diese gute Erreichbarkeit kombiniert mit einem familienfreundlichen Preisniveau gelte es noch stärker herauszuarbeiten, betonte Huber. In Deutschland gibt es 171 Seilschwebebahnen und vier Zahnradbahnen; zwei Drittel davon befinden sich in Bayern. Die Bergregionen profitieren stark von den Multiplikatoreffekten einer Bergbahn. So sichert jeder Arbeitsplatz bei Bergbahnen bis zu sieben Arbeitsplätze bei den Zulieferbetrieben und anderen touris- tischen Betrieben in der Region. Um die Zukunftsfähigkeit der bayerischen Tourismusgebiete insbesondere am Alpenrand zu sichern, hatte die Bayerische Staatsregierung im Jahr 2009 ein Seilbahnförderprogramm aufgelegt. Bislang wurden 22 Vorhaben mit insgesamt knapp 10 Millionen Euro gefördert. Im Vordergrund der Maßnahmen stehen Qualitätsverbesserungen, die auf eine ganzjährige Nutzung der Liftanlagen ausgerichtet sind. Da der bayerische Alpenraum ein ökologisch sensibler Lebensraum ist, müssen sich alle Maßnahmen zudem einer sorgfältigen Umweltprüfung unterziehen.

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