Vermisstensuche mit traurigem Ausgang

Gleitschirmflieger im Wettersteingebirge tot geborgen

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Am Dienstagnachmittag ist ein 48-jähriger Gleitschirmpilot plötzlich aus dem Sichtfeld seines Flugpartners verschwunden. Die umfangreichen Suchmaßnahmen waren an diesem Tag erfolglos. Der Gleitschirmflieger konnte am nächsten Tag nur noch tot geborgen werden, nachdem er im Bereich der Hochwanner Nordwand zufällig gesichtet worden war.

Zwei Gleitschirmflieger waren am frühen Dienstagnachmittag, 23. Juli, von der Zugspitze aus zu einem Flug in Richtung Achensee gestartet. Einer der Piloten hatte kurz danach seinen Bekannten, einen 48 Jahre alten Mann aus Rosenheim, in der Luft über dem Wettersteingrat aus den Augen verloren und wenig später die Polizei verständigt. Sofort wurde eine umfangreiche Suchaktion nach dem Vermissten gestartet, an der sich neben Helfern am Boden auch ein Polizeihubschrauber beteiligte. 

Ohne Erfolg mussten die Suchmaßnahmen am Abend abgebrochen werden. Tags darauf sichtete die Besatzung eines österreichischen Hubschraubers gegen 11.00 Uhr vormittag im Bereich der Hochwanner Nordwand, auf deutscher Seite und in 2.410 Metern Höhe, einen leblosen Körper und meldete dies an die deutschen Behörden. Die Bergungsmannschaft, bestehend aus einem Polizeibergführer und einer Polizeihubschrauberbesatzung, stellte fest, dass dem Mann nicht mehr zu helfen war und brachte den Leichnam ins Tal.

Nach dem bisherigen Stand der polizeilichen Ermittlungen ist der 48-Jährige mit seinem Fluggerät abgestürzt. Die weiteren Untersuchungen liegen derzeit bei der Kriminalpolizei Weilheim. Der Tote wurde zweifelsfrei als der 48-jährige, vermisste Gleitschirmpilot identifiziert. Die Ursachen für den tödlichen Absturz des Mannes sind bisher noch ungeklärt. kb

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