Gleich bei dem ersten Auto gab es einen Treffer

Grenzpolizei überwacht Einreise-Quarantäne in Griesen

Polizeikontrolle
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Überprüfung von Reiserückkehrern in Griesen.

Griesen - Am Dienstagnachmittag, den 9. Februar, überprüften die Schleierfahnder aus Murnau mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei aus München Reiserückkehrer aus Österreich auf der B2 in Griesen. Ziel war die Kontrolle der einreisenden Personen im Hinblick auf die Einhaltung der Einreise-Quarantäne-Verordnung.

Aber gleich bei dem ersten Fahrzeug hatten die Beamten, neben dem fehlenden Coronatest des Fahrers, einen weiteren Grund einzuschreiten. Der 41-Jährige war im polizeilichen Datenbestand zur Festnahme ausgeschrieben. Wegen Betrugs war er rechtmäßig verurteilt worden, hatte aber bislang seine Geldstrafe nicht bezahlt. Der Mann hätte gegen eine Zahlung von rund 3.600 Euro die ausstehende Haftstrafe abwenden können, konnte die geforderte Summe jedoch nicht aufbringen. Dementsprechend wurde er nach erfolgter Sachbearbeitung in die JVA in Garmisch-Partenkirchen überstellt.

Bei weiteren neun Personen wurde das Fehlen eines Coronatests bemängelt. Ebenso wenig konnten diese Personen die notwendige elektronische Anmeldebescheinigung zum verpflichtenden Corona-Test vorweisen. Unter anderem handelte es sich hierbei um fünf Berliner und ein Pärchen aus München. Bis auf einen Österreicher, der nach Garmisch-Partenkirchen zum Zahnarzt musste, waren die restlichen acht Personen für eine Woche im Urlaub und beim Skifahren in der Schweiz gewesen. In allen Fällen wurden die für den jeweiligen Wohnort zuständigen Gesundheitsämter von der Grenzpolizeiinspektion Murnau informiert. kb

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