72 Fahrgäste galt es zu bergen

Groß angelegte Bergeübung an der Kreuzeckbahn

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GAP - Gemeinsam mit den Bergwachten Garmisch, Grainau, Oberau, Oberammergau und Penzberg probte die Bayerische Zugspitzbahn jetzt den Ernstfall an der Umlaufbahn zum Kreuzeck.

Insgesamt 72 Fahrgäste galt es dabei zu bergen. Während zwischen Bergstation und Stütze 2 der Kreuzeckbahn der Bergekorb sowie als zusätzliche Rückfallebene erstmals auch ein Seilfahrgerät zum Einsatz kamen, konzentrierten sich die Retter zwischen Stütze 2 und Talstation auf die bodengebundene Evakuierung, also das Abseilen der einzelnen Fahrgäste aus den Seilbahnkabinen.

Hintergrund für die groß angelegte Übung war zum einen die Anpassung des bisher vorhandenen Bergesystems der Bayerischen Zugspitzbahn auf das Standardsystem der Bergwacht Bayern. Zum anderen ist das Training von Ablauf und Strukturen einer Seilbahnevakuierung ein fester Bestandteil während der regelmäßigen Revisionsphasen bei der Bayerischen Zugspitzbahn.

„Die enge Zusammenarbeit mit unseren umliegenden Bergwachten und regelmäßige, gemeinsame Bergeübungen sind absolut wichtig für uns. Die Evakuierung der Kreuzeckbahn ist höchst professionell und routiniert abgelaufen. Am Ende gab es kaum Verbesserungsvorschläge. Diese werden jedoch ernst genommen und im neuen Bergekonzept berücksichtigt“, so Andreas Pischl, Organisator und Leiter der Bergeübung seitens der Bayerischen Zugspitzbahn.

Nach dreieinhalb Stunden waren alle Insassen komplikationsfrei geborgen und die Übungsaktion erfolgreich abgeschlossen. In der Talstation wartete auf die 68 Retter und 72 Fahrgäste eine lohnende Brotzeit.

von KB

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