Einweihung des Grainauer Kindergarten-Erweiterungsbaus

Einzug ins neue Gebäude

Kinder vor dem neuem Gebäude
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Die Kinder freuen sich. Mit dabei bei der Einweihung waren hinten von links: Martina Neff, Lucia Schmid, Silvia Köberling, Victoria Gloeck, Monika Wohl, Diakon Andreas Altmiks und 1. Bürgermeister Stephan Märkl.

Große Freude in Grainau! Die lang ersehnte Erweiterung des Grainauer Kindergartens ist nunmehr verwirklicht.

Diakon Andreas Altmiks vom Pfarrverband Zugspitze, zugleich auch kirchlicher Verwaltungsleiter, gab dem neuen Gebäude den kirchlichen Segen. „Gib dass dieser Kindergarten ein Ort fröhlichen Spielens und Lernens für unsere Kinder sei und steh den Erzieherinnen in ihrer Aufgabe bei“, sprach er als Bittgebet. Neben Altmiks waren auch Bürgermeister Stephan Märkl, die Kindergarten-Verwaltungsleiterin Martina Neff, die Leitung des Grainauer Kindergartens in Form von Lucia Schmid und Silvia Köberling, sowie einige Erzieherinnen, samt den Kindern gekommen. Ein schneller, bescheidener Festakt – der Corona-Pandemie geschuldet!

Die Verantwortlichen konnten mit einem modularen Baukastensystem jetzt Platz für weitere 25 Kinder schaffen. „Momentan gibt es eine Erstbelegung von 12 Kindern“, informiert Lucia Schmid, die genau wie Stephan Märkl froh ist, das das Gebäude nunmehr eröffnet ist und Platznot der Vergangenheit angehört. Auslöser war letztlich der seit dem Jahre 1996 bestehende Rechtsanspruch für Dreijährige auf einen Kindergartenplatz. Mit den vorhandenen drei Gruppen im kirchlichen Kindergarten „Zu den heiligen Schutzengeln“ war diese Aufgabe nicht mehr zu stemmen. So stellte die Kommune das benötigte Grundstück nur gut 100 Meter vom Hauptgebäude entfernt zur Verfügung, kaufte für etwa 400.000 Euro ein geeignetes, modulares Gebäude, das nur in wenigen Wochen aufgestellt und eingerichtet war. „50 % der Kosten fließen jedoch wieder an Fördermitteln zurück“, informierte Märkl, der zudem die „unkomplizierte Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde und den kirchlichen Stellen“ herausstrich.

Auch Diakon Altmiks war von der Geräumigkeit des „Containers“ beeindruckt. „Ein tolles Haus“, freute sich der Kirchenmann. Künftig wird diese „Außenstelle“ vom Grainauer Kindergarten aus personell betreut und auch verwaltet. Für Grainau also ein wichtiger Schritt in die Zukunft. Und die Raumnot dürfte damit auf Jahre hinaus ein Ende haben! mun

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