Gute Geschäftsbeziehungen zwischen dem AUTOHAUS HORNUNG und der Spedition WITTWER

250 neue Mercedes-Benz Zugmaschinen für die Spedition Wittwer

Die Vertreter der Firmen Autohaus Hornung und Spedition Wittwer
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Die Vertreter der Firmen freuen sich über den getätigten Abschluss (v.l.): HORNUNG-Inhaber Michael Hornung, HORNUNG-Geschäftsführer Robert Seidl, sein Vorgänger und HORNUNG-Berater Gerhard Lutz, Andreas Dohmen (Verkaufsleiter Nutzfahrzeuge), Speditionsinhaber Georg Wittwer, Boris Stoimenov (Wittwer-Geschäftsführer für Bulgarien), Hans Inderfurth und Daniel Zittl als Vertreter der Daimler Truck AG.

Typ Actros F 1845 LS, 330 KW, modernste Sicherheitstechnik, Abgasstufe EURO VI E, Powershift-Getriebe. Allein schon diese Eckdaten beeindrucken. Exakt 250 Sattelzugmaschinen in dieser Ausstattung hat die renommierte Firma WITTWER – Spedition Logistik GmbH mit Sitz in Eschenlohe, bei der Daimler Truck AG über das AUTOHAUS HORNUNG GmbH & Co. KG geordert. Eine gewaltige Investition!

Dabei handelt es sich nicht um das erste Geschäft dieser Größenordnung. „Bereits vor vier Jahren lieferte HORNUNG 164 Zugmaschinen an WITTWER aus“, weiß Nutzfahrzeuge-Verkaufsleiter Andreas Dohmen. Diese Trucks, alle mittlerweile bei einer Laufleistung von rund 500.000 Kilometern angelangt, nimmt die Daimler-Truck AG im Gegenzug wieder zurück. Die Auslieferung wird sich dann über den Zeitraum von Februar 2022 bis September 2023 erstrecken.

Im Besprechungsraum des Verwaltungsgebäudes von WITTWER wurde die Großtransaktion mit einem Gesamtauftragswert von weit über 20 Millionen Euro nunmehr durch die HORNUNG-Chefetage, Vertreter der Daimler-Truck AG und der WITTWER-Geschäftsleitung der regionalen Presse vorgestellt.

Abschluss des größten Einzelgeschäfts in der HORNUNG-Firmengeschichte

Robert Seidl, seit Mai diesen Jahres Geschäftsführer vom AUTOHAUS HORNUNG, ist begeistert. Mit dem Abschluss des Geschäfts hat die Unternehmensgruppe HORNUNG das größte Einzelgeschäft in ihrer nunmehr 70-jährigen Firmengeschichte eingefahren. Und er spricht dabei von einer Art „Dreiecksbeziehung“ – gemeint sind damit Hersteller, Händler und der Kunde als Nutzer. „Alle haben an einem Strang gezogen“, betont Seidl. Auch sein Vorgänger Gerhard Lutz, er ist mit einem Beratervertrag ausgestattet und damit trotz Ruhestand immer noch stark dem Hause verbunden, hatte in der Vergangenheit bereits durch seine langjährige Geschäftsführertätigkeit den Grundstock für die guten Geschäftsbeziehungen zwischen den Firmen HORNUNG und WITTWER gelegt und auch diesen Deal noch vorbereitet. Er sieht die WITTWER Spedition & Logistik GmbH als „wesentliches Standbein“ für das große, mittelständische Unternehmen HORNUNG, das 1951 gegründet mit seinen 210 Mitarbeitern im Jahre 2021 ein Umsatzvolumen von über 200 Millionen Euro erreichen wird. Firmeninhaber Michael Hornung analysierte dabei die Erfahrungen und Hintergründe, die zum Geschäft führten. „Zum einen spricht das Produkt an, zum anderen ist die HORNUNG-Niederlassung in Eschenlohe mit ihrer großen Werkstatt nur einen Steinwurf vom WITTWER-Gelände entfernt.“ Ein Argument, das auch Geschäftsführer Georg Wittwer sofort aufgreift. „Für uns ist die Geschäftsbeziehung ein Traum, wer hat den Service schon gleich in der Nachbarschaft?“ Und Wittwer macht deutlich, dass auch seine Fahrer das Produkt mit dem „Stern“ schätzen. Dank der innovativen, fortschrittlichen Technik von Mercedes-Benz-Nutzfahrzeugen.

Die Spedition WITTWER orderte 250 neue Mercedes-Benz Zugmaschinen.

Konkurrenzfähigkeit dank innovativer Technik

Für ein Unternehmen wie WITTWER, das künftig 250 Sattelzugmaschinen und 295 Auflieger betreibt und im Jahre 2020 einen Gesamtumsatz von 48 Millionen Euro erwirtschaftete, ist die Wirtschaftlichkeit von Fahrzeugen und Motoren ein wichtiges Thema. Die Zugmaschinen vom Typ MB Actros F 1845 LS verfügen nicht nur über die neueste Motorengeneration OM 471 mit der Abgasstufe EURO VI E, entfalten dabei bei 12,8 Liter Hubraum 330 KW, was einer PS-Anzahl von 449 entspricht. Ausgestattet sind die Trucks mit einem automatisierten Getriebe (MB Powershift) in Verbindung mit einem intelligenten Tempomaten: Mit diesem Tempomat Predictive Powertrain Control (PPC) bietet Mercedes-Benz einen Antriebsstrang an, der das Fahrzeug nicht nur vorausschauend beschleunigt, Rollphasen aktiv nutzt, sondern auch die Gangwahl automatisch der Topographie und den Streckenereignissen anpasst. Durch dieses System spart das Fahrzeug bis zu 5 % Kraftstoff auf Autobahnen und Überlandstraßen.

Die neue Actros-Generation verfügt dabei über viele Sicherheitssysteme. So wird der Fahrer mit einem Stabilitätsregel-Assistenten, einem Spurhalte- und Aufmerksamkeits-Assistenten merklich unterstützt. Neben dem Fahrer-Airbag unterstützt zudem die mittlerweile fünfte Generation des Systems „Active Brake Assist 5“ den Fahrzeuglenker, indem es unter optimalen Bedingungen innerhalb der Systemgrenzen eine Vollbremsung auf stehende und sich bewegende Objekte, sowie eine Teil- oder Vollbremsung auf sich bewegende Fußgänger durchführen und somit Unfälle mindern oder gänzlich verhindern kann.

Steiler Aufstieg der Spedition aus kleinen Anfängen

Im Jahre 1974 gründete Wittwer senior das Unternehmen. Bereits damals startete die Spedition mit einem LKW von Mercedes-Benz durch. Heute beschäftigt WITTWER etwa 300 Mitarbeiter, davon etwa 200 Fahrer, an den Standorten Eschenlohe (Hauptsitz), Blagoevgrad (Bulgarien) und Verona (Italien). Zu den Hauptdestinationen des Unternehmens zählen neben Italien noch Großbritannien und Griechenland.

Transportiert werden dabei Lebensmittel, weitere Kunden sind aus der Futtermittel-, Papier-, Kunststoff- und Recyclingindustrie. Infolge des Brexit, dem Austritt der Briten aus der EU, steuern viele Unternehmer England nicht mehr an. Hier ergab sich für WITTWER eher eine neue Chance, da sich das Unternehmen darauf spezialisiert hat, die notwendigen Verzollungen selbst abzuwickeln.

Aber etwas treibt Georg Wittwer trotzdem um. Der derzeitige akute Fachkräftemangel. Denn gute Mitarbeiter zu finden, wird auch für dieses Unternehmen immer schwieriger. „Immer weniger Chauffeure sind bereit, den Beruf als Fernfahrer trotz guter Bezahlung zu ergreifen.“

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