Fahndungstreffer bei der Grenzkontrolle Mittenwald-Scharnitz

Direkt an die JVA Garmisch überstellt

Mann in Handschellen
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Die Haftbefehle wurden vollstreckt.

GAP - Am Sonntagabend hat die Bundespolizei am Grenzübergang Mittenwald-Scharnitz zwei per Haftbefehl gesuchte Männer aus dem Kosovo festgenommen und in Justizvollzugsanstalten eingeliefert. Die Männer waren einst ohne notwendige Aufenthaltstitel in Deutschland unterwegs - das holte sie jetzt ein. 

Bundespolizisten kontrollierten auf der B2 die drei Insassen eines in Deutschland zugelassenen Pkw. Alle Mitglieder der Fahrgemeinschaft verfügten über gültige Dokumente für ihre Einreise nach Deutschland. Wie jedoch die Fahndungsüberprüfung zeigte, war dies bei zwei Männern offensichtlich nicht immer der Fall.

Die beiden 22 und 34 Jahre alten Brüder wurden jeweils seit etwa einem Jahr per Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Landshut gesucht. Die aus dem Kosovo stammenden Männer waren demnach im Herbst 2019 vom Amtsgericht Eggenfelden per Strafbefehl wegen unerlaubten Aufenthaltes ohne Aufenthaltstitel zur Zahlung von Geldstrafen in Höhe von rund 3.700 Euro beziehungsweise 5.000 Euro verurteilt worden. Die Brüder waren ihren Justizschulden bisher schuldig geblieben und konnten diese auch vor Ort nicht begleichen. Die Bundespolizisten lieferten den 22-Jährigen daraufhin in die Justizvollzugsanstalt Landsberg am Lech ein. Der große Bruder trat seine Haft in der Justizvollzugsanstalt Garmisch-Partenkirchen an. Der 19-jährige Freund musste seine Reise alleine fortsetzen. kb

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