Abfahrtsläufer Thomas Dreßen will es versuchen

Weltcup der Herren in Garmisch-Partenkirchen

Skifahrer Dressen
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Thomas Dreßen will es beim Heim-Weltcup in Garmisch-Partenkirchen versuchen.

GAP - Nach den Ski-Damen sind nun die Herren in Garmisch-Partenkirchen zu Gast. Das für heute Mittag angesetzte Abfahrtstraining an der Kandahar wurde kurzfristig abgesagt und soll morgen nachgeholt werden, sobald die Piste fertig präpariert ist. Sollte das Training morgen wie geplant stattfinden, wird das Abfahrtsrennen am Freitag stattfinden. Und vielleicht ist dann sogar der Mittenwalder Thomas Dreßen dabei.

Im vergangenen Jahr gewann Thomas Dreßen als erster Deutscher seit Markus Wasmeier auf der Kandahar wieder ein Rennen. In der Abfahrt war der Mittenwalder die Nummer eins, vor dem Norweger Aleksander Aamodt Kilde und dem Franzosen Johan Clarey. Verletzungsbedingt konnte Dreßen in dieser Saison noch kein Rennen bestreiten, will aber bei der Weltmeisterschaft in Cortina d‘Ampezzo (8. bis 21. Februar) auf jeden Fall an den Start gehen. Nun überlegt er, in Garmisch-Partenkirchen beim Heim-Weltcup anzutreten. Den Ausschlag dafür soll das morgige Training auf der Kandahar geben.  „Wir werden dies kurzfristig entscheiden“, betont Wolfgang Maier, DSV-Alpindirektor. Bei der Startaufstellung des DSV wird der Mittenwalder jedenfalls schon einmal aufgeführt.

Ein weiteres beherrschendes Thema beim Weltcup der Herren in Garmisch-Partenkirchen bleibt das Wetter. Nach dem das OK um Peter Fischer und das Team des Skiclub Garmisch bereits die Damenrennen trotz heftiger Wetterkapriolen mit Bravour über die Bühne bringen konnte, wird jetzt alles daran gesetzt, die Piste auch für die Herren in bestem Zustand zu halten. Hohe einstellige Plusgrade sind aktuell das Problem. Die Grundpräparation aber ist hervorragend und die Helfer vom Skiclub Garmisch einmal mehr bereit, mit großem Engagement die Wettbewerbe der Herren zu stemmen. kb / tf

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