Hubschrauber, Haubitzen und Hägglunds

Die Highlights beim Tag der Bundeswehr stehen fest

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Die Gebirgsjäger aus Bad Reichenhall bringen zum Tag der Bundeswehr auch ihre Mulis mit nach Murnau.

Murnau – In Murnau am Staffelsee geht’s hoch her in diesem Jahr. Das neue Kommando Cyber- und Informationsraum, die Luftwaffe, das Heer und die Streitkräftebasis präsentieren sich beim Tag der Bundeswehr am Samstag, 9. Juni 2018, in der Werdenfelser Kaserne.

Weil Murnau deutschlandweit der südlichste der sechzehn Standorte in diesem Jahr ist, spielen die Berge natürlich eine besondere Rolle – und das geht nicht ohne Gebirgsjäger, die bekanntlich da weitermarschieren, wo andere aufgeben. Die Reichenhaller zeigen ihre dazu notwendige Ausrüstung vom Ski bis hin zum Skidoo, führen Abseilübungen vor und bringen mit den Mulis auch ihre tierischen Kameraden nach Murnau. Die Besucher können in einem geländegängigen Einsatzfahrzeug der Bundeswehr mitfahren oder erleben, wie es in dem Feldlager im afrikanischen Wüstenstaat Mali zugeht, wo derzeit einige Murnauer Soldaten stationiert sind. Das sind nur drei der Highlights, die ein 20-köpfiges Projektteam unter der Leitung von Major Jan-Eric Foisner derzeit vorbereiten. „Wetterabhängig erwarten wir 12 000 Menschen an diesem Tag“, so der Projektoffizier.

Der Zugang zur Kaserne erfolgt durch das große Torgebäude an der Weilheimer Straße. Zentraler Anlaufpunkt ist der zum Festplatz umgewandelte Exerzierplatz, auf dem eine große Bühne und ein Festzelt sowie zahlreiche Verpflegungsstationen stehen werden. Sternförmig vom Festplatz ausgehend geht‘s zum wüstenähnlich ausgebauten Teilbereich „Bundeswehr im Einsatz“, zur Blaulichtmeile und zum rollenden Museum mit historischen Bundeswehrfahrzeugen. Freilich darf auch Großgerät nicht fehlen: Den von den Spezialkräften genutzten Hubschrauber H 145M landen Luftwaffenpiloten auf dem kaserneneigenen Sportplatz. Nicht weit davon entfernt bringt das deutsche Heer zwei ihrer Panzer in Stellung und demonstriert im Verbund mit anderen Waffen­gattungen seine Aufgabe in einem simulierten Gefecht. Mindestens zweimal am Tag sind die Fallschirmspringer zu beobachten, wie sie punktgenau auf dem Fußballplatz landen.

Stichwort beobachten: Die Bundeswehr-Erbsensuppe hat in der geneigten Bevölkerung längst schon Kultstatus erreicht. Was liegt näher, als beim Tag der Bundeswehr diese nicht nur auszugeben, sondern auch die Zubereitung in der Feldküche zu zeigen!

Die Murnauer haben aber noch einen Grund zu feiern: wenige Tage vor dem Tag der Bundeswehr wird das Informationstechnikbataillon 60 Jahre alt. „Der Tag der Bundeswehr ist in gewissem Sinn auch unser Geburtstagsfest“, so der Bataillonskommandeur Oberstleutnant Jürgen Eckert. Hervorgegangen aus der Gebirgsfernmeldekompanie 8 wurde das Bataillon am 1. April 1958 in der Pionierkaserne Mittenwald in Dienst gestellt.

von Kreisbote

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