Hilfe ganz unbürokratisch – Aschenbrenner Stiftung schüttet über 152000 Euro aus

Bürgermeister Thomas Schmid (6.v.li.) mit den Vertetern der Einrichtungen, die mit der Stiftung heuer bedacht wurden: (vorn v.li.) Betty Simon, Birgit Louise Strauß, Susanne Ketter, Sabine Wissmann, Angelika Werner, Margot Rauch, Sabine Lautner, Doris Bobinger, (hi.v.li.) Wolfgang Schweiger, Christian Koch, Pfarrer Martin Karras, German Kögl, Dr. Rainer Pannhausen, Andreas Blum, Georg Schweinberger, Arnd Hansen und Manfred Reitinger. Foto: Wäspi

Für andere da zu sein und zu helfen, wo es geht, ist eine ehrenhafte Sache. Doch soziales Engagement trägt sich meistens nicht von alleine, denn nur all zu oft fehlen finanzielle Mittel, um diese ehrenvolle Arbeit zu ermöglichen. Umso größer ist dann die Freude, wenn Stiftungen diese engagierten Menschen und Einrichtungen mit einem finanziellen Zuschuss bedenken. So greift auch die Aschenbrenner-Stiftung einmal im Jahr in die Tasche, um diese Arbeit landkreisweit zu unterstützen. Vor kurzem war es wieder so weit.

21 Empfänger durften sich dieses Mal freuen, von der Stiftung bedacht zu werden. Alle nur möglichen Bereiche werden dabei abgedeckt, worüber sich vor allem Bürgermeister Thomas Schmid sehr freut. Er sprach der Aschenbrenner-Stiftung seinen Dank aus, weil diese nicht nur in Garmisch-Partenkirchen, sondern auch landkreisweit Bedürftigkeit erkennt und Abhilfe schafft. So war der Dank auch bei den Empfängern groß, die auch die Unkompliziertheit schätzen. „Manchmal ist das gar nicht so einfach einen Antrag zu stellen, weil die Stiftungszwecke anderswo teilweise so eng gesteckt sind, dass kaum jemand die Forderungen erfüllen kann“, wusste Pfarrer Martin Karras zu berichten. Das unbürokratische und nur wenige Seiten umfassende Formular der Aschenbrenner Stiftung erleichtert vor allem älteren Menschen die Hemmungen, einen Antrag zu stellen, stimmten die Versammelten zu. Aus dem Topf der Stiftung fließen heuer insgesamt 152000 Euro. Dazu kommen noch etwa 70000 Euro, die in die Altenhilfe investiert werden. So wird neben Institutionen wie der Volkshochschule Murnau oder dem Caritas Zentrum auch rund 200 Einzelpersonen unter die Arme gegriffen. Darüber hinaus gibt es noch einen Puffer, der während des Jahres verwendet wird, um in akuten Notfällen schnell zu helfen. Einer der größten Brocken geht an die Musikschule Garmisch-Partenkirchen, die damit den Landeswettbewerb von „Jugend musiziert“ bestritt. Daneben zeichnet sich aber klar ab, dass die Mittel vor allem in Projekte investiert werden, die älteren Menschen zugute kommen. So ist es der Volkshoch- schule Murnau mit den Mitteln möglich, die Kostenbeiträge für ältere Menschen gering zu halten, das Landratsamt kann so das Projekt „Musik am Nachmittag für Senioren“ weiter durchführen und der Sozialdienst kann sein Augenmerk verstärkt auf die Arbeit mit älteren Menschen richten.

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