Garmischer Team gewinnt in Partenkirchen

Heimsieg beim Hornschlittenrennen

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Rasant ging es mit dem überdimensionalen Hornschlitten die Piste nach unten. Gesund kamen alle im Ziel an.

GAP – Bestes Wintersportwetter herrschte m Dreikönigstag beim traditionellen Hornschlittenrennen in Partenkirchen Es war bereits die 48. Ausgabe des Klassikers. Ein paar Tausend Fans waren an der Strecke live dabei und staunten nicht schlecht über die Leistungen. 77 Teams – ein paar mehr als vor einem Jahr – waren am Start, jedes trat mit einem Lenker und drei Fahrern an. Die Distanz der Strecke nahe der Partnachklamm betrug 1000 Meter bei einem Höhenunterschied von 160 Metern und einem durchschnittlichen Gefälle von 18 Prozent.

Am Ende gab es sogar einen einheimischen Sieg. Die Mannschaft D´ Unheimlich Feirigen – Garmisch gewann in Partenkirchen. Nach 1:31,30 Minuten waren Bernhard Maurer, Josef Bader, Michael Marx und Bernhard Ostler im Ziel. Damit entthronten sie den Sieger von 2015 und 2016, das Team Volkssport Trusetal, mit Ralf Messerschmidt, René Heinze, Marco Peter und Torsten Wolf. Für die Thüringer war es das vierte Mal in Folge, dass sie am Dreikönigstag auf dem Stockerl landeten, 2014 waren sie auf Rang drei gekommen. Im Ziel hatten sie nun einen Rückstand von 3:15 Sekunden auf die Sieger, die ihr Glück kaum fassen konnten. Rang drei ging an die Mannschaft Partnachalm mit Thomas Salfner, Andreas Salfner, Marco Saller und Flori Braun. 

Bei den Damen machte die Mannschaft die Vögelfreunde „Herz is Trumpf“ vom WSV Schlehdorf das Tripple voll. Sie siegten nach 2015 und 2016 zum dritten Mal in Folge. Anna-Lena Strobl, Patricia Danner, Silvana Führler und Nicole Pfister waren nach 1:51,62 Minuten im Ziel. Der Vorsprung auf die Zweitplatzierten betrug unglaubliche 25 Sekunden. Der Grund: Die Vögelfreunde „Herz is Trumpf“ verloren auf dem rasanten Ritt ins Ziel beide Tatzen (Bremsen) an ihrem Schlitten, so dass sie gegen jede Bande gekracht waren. Gesund im Ziel war das Quartett sehr erleichtert. Rang zwei ging an Die Heißen Ku(r)ven – Steinbach mit Franziska Eichel, Sindy Bauerschäfer, Natalie Schmauch und Manuela Wozniza. Das Stockerl komplettierten die Mannschaft Flinke Schneehasen WSV Trusetal / Thüringen mit Manuela Hohmannn, Bärbel Malsch, Monique Eichel und Silke Endter. 

Von Titus Fischer

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