Hornschlittenrennen am Dreikönigstag lockte 5000 Zuschauer an die Strecke

Mit sensationeller Bestzeit

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Siegten souverän: Die Mannschaft „D´Unheimlich Feirigen Garmisch“.

GAP – „Horn heil“ schallte es am Dreikönigstag wieder über den „Hohen Weg“ an der Partnachalm. Mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 100 Stundenkilometern rasten die Piloten auf den hölzernen Kufen-Gefährten hinab ins Tal – angefeuert wurden sie auf ihrem rasanten Ritt von einigen Tausend Fans.

Die 49. Auflage des Rennens war ein ganz besonderes. Denn die Zeit, die das Team „D´Unheimlich Feirigen Garmisch“ benötigte, war fantastisch: Nach nur 1:25,35 Minuten war es im Ziel. Der Jubel von Bernhard Maurer, Josef Bader, Anton Ostler und Bernhard Ostler im Ziel war riesig.

Das einheimische Team war damit fast sechs Sekunden schneller als die Mannschaft auf Rang zwei „Volkssport Trusetal“ mit Ralf Messerschmidt, René Heinze, Marco Peter und Torsten Wolf. Für die Thüringer war es das fünfte Mal in Folge, dass sie am Dreikönigstag auf dem Stockerl landeten. 2015 und 2016 hatten sie sogar in Partenkirchen gewonnen. Rang drei ging an das Team „Hornados Sulzberg 3“ mit Klaus Frenzel, Günther Geisenhofer, Manfred Herb und Anton Mayr.

Rund 5000 Zuschauer waren begeistert. 67 Teams stürzten sich insgesamt die 1000 Meter lange Strecke von der Partnachalm zur Wildenauer Straße hinab. Dabei galt es fast 160 Höhenmeter zu überwinden.

Bei den Frauen gewann das Team „Flinke Schneehasen WSV Trusetal“. Manuela Hohmannn, Diana Müller, Bärbel Malsch und Silke Endter waren nach 1:56,81 Minuten im Ziel. Vor einem Jahr hatten sich die Thüringerinnen noch mit Rang drei zufrieden geben müssen. Der zweite Platz ging diesmal an das Team „ChicksnBixn“ mit Annika Richter, Regina Hutter, Elisabeth Böhmer und Franziska Leitenbauer. Einen super Job hatten vor allem die vielen Helfer des Hornschlittenvereins Partenkirchen absolviert. Sie präparierten die Strecke, so dass trotz des Regens in der vergangenen Woche das Rennen stattfinden konnte. Mehr als 50 Lastwagen Schnee und Eis wurden angeliefert.

von Titus Fischer

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