Spannende Einsätze für mehr Sicherheit

Hubschraubertransporte in der Partnachklamm

Bei dem spannenden Hubschraubereinsatz am vergangenen Dienstag wurde ein Stahlträger in die Partnachklamm geflogen. Es war das erste Mal, dass ein Transport direkt in das Klamm-Innere vorgenommen wurde.
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Bei dem spannenden Hubschraubertransport am vergangenen Dienstag wurde ein Stahlträger in die Partnachklamm geflogen. Es war das erste Mal, dass ein Transport direkt in das Klamm-Innere vorgenommen wurde.
Bei dem spannenden Hubschraubereinsatz am vergangenen Dienstag wurde ein Stahlträger in die Partnachklamm geflogen. Es war das erste Mal, dass ein Transport direkt in das Klamm-Innere vorgenommen wurde.
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Der Weg zum Klammeingang. Auch er ist noch voraussichtlich bis zum 14. Dezember gesperrt.
Bei dem spannenden Hubschraubereinsatz am vergangenen Dienstag wurde ein Stahlträger in die Partnachklamm geflogen. Es war das erste Mal, dass ein Transport direkt in das Klamm-Innere vorgenommen wurde.
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Momentan wird auf Hochtouren gearbeitet, um die Partnachklamm wieder bald für die Besucher zu öffnen.
Bei dem spannenden Hubschraubereinsatz am vergangenen Dienstag wurde ein Stahlträger in die Partnachklamm geflogen. Es war das erste Mal, dass ein Transport direkt in das Klamm-Innere vorgenommen wurde.
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Vorbereitungen für den Transport des Stahlträgers
Bei dem spannenden Hubschraubereinsatz am vergangenen Dienstag wurde ein Stahlträger in die Partnachklamm geflogen. Es war das erste Mal, dass ein Transport direkt in das Klamm-Innere vorgenommen wurde.
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Der Hubschrauberpilot muss sich blind auf die Anweisungen seines Kollegen am Boden verlassen.
Bei dem spannenden Hubschraubereinsatz am vergangenen Dienstag wurde ein Stahlträger in die Partnachklamm geflogen. Es war das erste Mal, dass ein Transport direkt in das Klamm-Innere vorgenommen wurde.
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Hier der Einweiser und sein Kollege beim Anflug des Hubschraubers. Sie warten darauf, den Stahlträger in Empfang zu nehmen.
Bei dem spannenden Hubschraubereinsatz am vergangenen Dienstag wurde ein Stahlträger in die Partnachklamm geflogen. Es war das erste Mal, dass ein Transport direkt in das Klamm-Innere vorgenommen wurde.
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Beeindruckend, wie das Stahlseil sich in die Klamm senkt.
Bei dem spannenden Hubschraubereinsatz am vergangenen Dienstag wurde ein Stahlträger in die Partnachklamm geflogen. Es war das erste Mal, dass ein Transport direkt in das Klamm-Innere vorgenommen wurde.
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Auf dem Weg ins warme Stüberl für eine kleine Pause.

Ein spektakulärer Hubschraubertransport, den es in dieser Form in der Partnachklamm noch nie gegeben hat, fand Anfang der Woche bei besten Flugbedingungen statt. Dabei wurde ein 8 Meter langer Stahlträger direkt in die Klamm geflogen. Pilot und Einweiser leisteten bei diesem fordernden Einsatz hervorragende Arbeit.

Über Funk steht der Mann am Boden mit dem Piloten in Kontakt und gibt ihm Anweisungen, mit deren Hilfe der Stahlträger exakt in Position gebracht wird. Der Pilot muss sich blind auf die Informationen seines Kollegen verlassen, denn er sieht nichts. Es ist äußerst beeindruckend, zu beobachten, wie sich das rund 80 Meter lange Stahlseil, an dem der Träger befestigt ist, in die schmale Klamm senkt. Das Bauteil wird bald seine Bestimmung finden für ein neues Schutzdach, welches künftig die Besucher vor herabfallenden Steinen schützt. Ursprünglich wäre die Partnachklamm ohnehin aufgrund von Baumaßnahmen geschlossen worden, nun sind zusätzliche Räumungsarbeiten aufgrund der massiven Sturmschäden hinzu gekommen. Dadurch verlängert sich der Zeitraum der Sperrung. Am Donnerstag wurden in mehreren Hubschrauberflügen schwere Baumstämme, die sich oberhalb der Klamm befanden, abtransportiert. Diese drohten in die Klamm zu rutschen und den Weg zu beschädigen. 

„Das waren die schlimmsten Baumschäden, die ich jemals erlebt habe“, stellt Rudi Achtner fest. Der Verantwortliche von der Marktgemeinde betreut immerhin seit nunmehr fast 20 Jahren die beliebte Touristenattrak­tion. Stämme, die sich bereits in der Partnach befinden, werden mühsam mit der Motorsäge zerkleinert, damit sie vom Wasser mit der Zeit weggeschwemmt werden können. Die Experten, die um diese Jahreszeit knietief im rauschenden Gebirgsbach stehen und das Holz mit schwerem Werkzeug zerteilen, leisten Knochenarbeit. Den meisten Besuchern ist gar nicht bewusst, wieviel Aufwand hinter der Instandhaltung der Wege und der Gewährleistung ihrer Sicherheit liegt. Neben der Errichtung des Schutzdachs stehen noch weitere Arbeiten an. So wird ein Lawinenschutz oberhalb der im vergangenen Winter eingebrochenen Brücke errichtet. Im Spätsommer 2017 hatte ein Erdrutsch dafür gesorgt, dass ein tiefer Graben an dieser Stelle entstand. Dadurch wurde das Gelände lawinengefährdet. Mit solchen Unwägbarkeiten müsse man rechnen, „schließlich haben wir es hier mit der Natur zu tun“, bemerkt Rudi Achtner mit einem Augenzwinkern. Ihn scheint nichts aus der Ruhe zu bringen. Doch scheut auch er keine Mühen, den Zeitraum der Schließung möglichst gering zu halten. „Wenn nichts schief geht, dann wird am 14. Dezember wieder geöffnet“, verspricht er. Da werden sich natürlich die Betreiber der umliegenden Geschäfte, Gaststätten und Berg­hütten freuen, die von den Unwägbarkeiten der Natur immer besonders abhängig sind. Gerade auch zur Weihnachtszeit ist die Partnachklamm ein äußerst beliebtes Ausflugsziel, für Einheimische und Touristen gleichermaßen. 

Conie Morarescu

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