Tag des Hundes

BRK Rettungshundestaffel wirbt um Nachwuchs

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Zusammen mit Felix wirbt Barbara Angerer auf dem Poster zum „Tag des Hundes“ um Nachwuchs.

GAP - Am 20. Mai veranstaltet die BRK Rettungshundestaffel zusammen mit dem Tierheim Garmisch-Partenkirchen einen „Tag des Hundes“. Eingeladen sind vor allem aber nicht nur Hundebesitzer.

Die BRK Hundestaffel Garmisch-Partenkirchen sucht neue Mitglieder, die ehrenamtlich die Staffel unterstützen. „Wir brauchen Hunde und Hundeführer*innen, die Spaß daran haben in ihrer Freizeit für einen extrem anspruchsvollen Job zu trainieren“, sagt Monika Dotzer, seit Anfang 2017 die Leiterin der BRK Hundestaffel im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Der Job: Das Aufspüren von vermissten und hilfsbedürftigen Personen im Gelände. Interessierte können im BRK Kreisverband kostenlos die Ausbildung zum Hundeführer absolvieren. Die Hunde sollten bei Ausbildungsbeginn nicht älter als vier Jahre sein. Beim gemeinsamen „Tag des Hundes“ am Tierheim Garmisch (Schmalenau 2, 82467 Garmisch-Partenkirchen) können Besucher nicht nur zuschauen, wie die sogenannte Flächensuche abläuft, sondern auch mit den Hundeführer*innen der Staffel die Eignung ihres Vierbeiners testen. Zudem bietet das Tierheim und das BRK einfache Trainingsparcours auf dem Gelände oberhalb des Tierheims und unterhaltsame Vorführungen. Am Abend (ab 17.30 Uhr) liest die Bestsellerautorin Nicola Förg im Tierheim aus ihrem neuesten Alpenkrimi „Scharfe Hunde“ und diskutiert mit allen Besuchern über tierische Fragen. „Wir freuen uns über die Unterstützung des Tierheims“, freut sich Monika Dotzer über das Engagement von Leiterin Tessy Lödermann, die spontan nicht nur die Räume im Tierheim zur Verfügung gestellt hat, sondern auch ihre Freundin Nicola Förg verpflichtet hat. Tessy Lödermann: „Wir unterstützen die Rettungshundestaffel schon länger, zum Beispiel durch den Verkauf der Stoff-Rettungshunde im Tierheim. Für uns als Tierschützer ist es besonders schön zu sehen, wenn Mensch und Tier so vertrauensvoll und eng zusammenarbeiten wie bei den Teams aus Retter und Hund.“ Während der Veranstaötung sorgt die Betreuung des BRK für das leibliche Wohl der Besucher.

Die Arbeit eines BRK Hundeführers ist kein Zuckerschlecken, es dauert etwa 2 bis 3 Jahre, bis Hund und Herrchen/Frauchen einsatzbereit sind.“ Und in dieser Zeit müssen beide eine Menge lernen. Die Hunde müssen zuverlässig als Suchhunde arbeiten und die Hundeführer*innen müssen zum Beispiel über Kenntnisse in erweiterter erster Hilfe, der Orientierung im unwegsamen Gelände und in der Bedienung eines Sprechfunkgerätes verfügen. Das heißt: Regelmäßig geht’s für beide ab ins Gelände zum üben und die künftigen Hundeführer*innen müssen auch zeitweise die Schulbank drücken. „Trotzdem sind Ausbildung und Training für viele Mitglieder unserer Staffel eine sinnvolle und erfüllende Freizeitbeschäftigung.“ Weiß Monika Dotzer. Nun sucht die Staffel neue Mitglieder, die sie bei ihrer verantwortungsvollen Aufgabe unterstützen. „Es sind leider nicht immer alle Hunde einsatzbereit, deshalb kümmern wir uns möglichst früh um Nachwuchs. Derzeit trainieren zehn Hunde in der Staffel. Im Schnitt haben sie jedes Jahr 19 Einsätze. Einer der erfolgreichsten Hunde der Staffel, der 13-jährige Rettungshund Felix (siehe Bild) hat sich mittlerweile aufs verdiente Altenteil gesetzt. Frauchen Barbara Angerer unterstützt Neueinsteiger beim Start in ein spannendes Retterleben. Zusammen mit Felix wirbt sie auf dem Poster zum „Tag des Hundes“ um Nachwuchs.

Von Alma Jazbec

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