35-Jähriger hält sich illegal in Deutschland auf - Polizei erwischt von der Staatsanwaltschaft gesuchten 41-Jährigen

Im Netz der Fahnder

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Landkreis - Gut zu tun hatten die Beamten der Polizei am Montag: Zuerst übergab eine Streife der Bundespolizei einen illegal im Land befindlichen 35-Jährige aus Moldawien an die Fahndungsstreife, später griffen die Schleierfahnder noch einen gesuchten 41-Jährigen auf.

Es war mittags gegen 12.30 Uhr, als eine Streife der Bundespolizei einen moldauischen Staatsbürger auf der Bundesstraße bei Mittenwald kontrollierte. Da es sich um einen sogenannten „Inlandsaufgriff“ handelte, wurde der 35-jährige, in Italien lebende, Mann der Polizeiinspektion Fahndung zuständigkeitshalber übergeben. 

Es stellte sich heraus, dass der Mann sich aktuell seit September 2017 im Schengengebiet aufhält, obwohl ihm die Einreise bereits im Herbst 2014, nach einer illegalen Einreise, untersagt wurde. Der Mann kam nach Deutschland, da er sich ein neues Auto gekauft hatte, mit dem er nun auf der Rückreise nach Italien war.

Wegen illegaler Einreise und illegalen Aufenthaltes wurde von der Staatsanwaltschaft eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1200 Euro gefordert. Nachdem der 35-Jährige die Summe hinterlegt hatte, erhielt er vom Landratsamt Garmisch-Partenkirchen eine Ausreiseaufforderung und musste das Bundesgebiet sofort verlassen.

Knapp fünf Stunden später kontrollierten Beamten auf der Bundesstraße 2 bei Klais den 41-jährigen Fahrer eines Lieferwagens aus Augsburg. Die Überprüfung im Fahndungscomputer ergab, dass der Mann wegen zweier Haftbefehle der Staatsanwaltschaft Augsburg, wegen Erschleichen von Leistungen und Trunkenheit im Verkehr, gesucht wurde. Der Mann hatte die verhängten Geldstrafen nicht bezahlt. 

Nachdem er die geforderte Summe von knapp 2000 Euro hinterlegt hatte, durfte er seine Fahrt fortsetzen.

von Kreisbote

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