Im Klinikum Garmisch-Partenkirchen nehmen die stationären Covid19-Patienten deutlich zu

Alle planbaren Operationen werden bis auf weiteres verschoben

Klinikum Garmisch-Partenkirchen
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Im Klinikum Garmisch-Partenkirchen nehmen die Covid19-Patienten zu.

GAP - Am gestrigen Abend und am heutigen Vormittag wurden eine deutliche Zunahme stationärer Covid19-Patienten registriert. Auch MitarbeiterInnen des Klinikum Garmisch-Partenkirchen sind betroffen. Die Häufung von Covid19 Infektionen wurde durch die engmaschigen Kontrollen, die das Klinikum Garmisch-Partenkirchen seit Anfang der Pandemie etabliert hat, erkannt.

Auf den Isolierstationen 2C/2D befinden sich derzeit 15 Covid19-Patienten sowie 12 Verdachtsfälle in stationärer Behandlung. Hinzugekommen sind 17 Patienten und 8 Mitarbeiter, die derzeit zwei Bereichen des Hauses zuzuordnen sind.

Der hausinterne Krisenstab hat in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Garmisch-Partenkirchen präventiv folgende Maßnahmen für das Klinikum festgelegt:

·        Alle elektiven (planbaren) Operationen werden bis auf weiteres verschoben.

·        Ambulante Operationen, Sprechstunden sowie Familienzimmer-Angebote werden abgesagt.

·        Alle Mitarbeiter und Patienten der COVID-Bereiche sowie der Funktionsbereiche werden systematisch abgestrichen und mittels PCR getestet.

·        Die übrigen nicht COVID-Bereiche des Hauses (Mitarbeiter und Patienten) werden heute mit Antigen-Schnelltests getestet.

·        Das Gesundheitsamt unterstützt bei der Kontaktverfolgung und Reihentestung durch zusätzliche personelle und Labor-Kapazitäten.

·        Für Notfälle steht unser Klinikum weiterhin uneingeschränkt zur Verfügung.

Sehr erfreulich ist in diesem Zusammenhang die sehr hohe Impfbereitschaft der MitarbeiterInnen im Klinikum Garmisch-Partenkirchen. Neben den laufenden Impfungen im Impfzentrum wird das Klinikum ab morgen Impfungen bei Mitarbeitern auch selbst durchführen. kb

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