Bevölkerung erneut zum G7-Gipfel informiert

Entspannte Atmosphäre

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Joachim Herrman kam auch nach Krün.

Krün – Über 500 Besucher folgten der Einladung zur erneuten Informationsveranstaltung ins Kurhaus Krün. Die ganze Landkreis-Prominenz saß dabei, um den teils schon bekannten, aber inzwischen auch definitiv gewordenen Vorbereitungen zum G7-Gipfel zuzuhören. Staatssekretär und Leiter des Presseamtes der Bundesregierung, Steffen Seibert, sprach vom ersten Treffen zum geplanten G7-Gipfel im Sommer 2014 und allem, was sich daraus bis heute entwickelt habe.

Die Zusammenkunft der sieben Regierungs- und Staatschefs sei eine Ehre und Ver- pflichtung und Chance, politische Schwerpunkte ins Weltrampenlicht zu stellen. Per- sönliche Begegnungen brächten „politischen Mehrwert“. Viele Ziele und Themen sollen angesprochen werden, ob es die Entwicklungshilfe, den Welt- und Klimaschutz, die Armutsbekämpfung, den Rohstoff-Abbau am Meeresboden, die Gesundheitspolitik, Standards für Arbeitsbedingungen betreffen oder auch das Thema „Stärkung der Frauen“ und bessere Bildungschancen, das sich Dr. Marcel Huber vorgenommen hat. Es steht also eine breite Themenpalette zur Verfügung, doch Sinn und Ziel des G7-Gipfels ist die internationales Zusammenarbeit. Im Begleitprogramm für die mitge- reisten „First Ladies“ sei ein Ausflug in die Region geplant. Wohin, werde noch bekanntgegeben. Für Dr. Marcel Huber, Staatsminister der Bayerischen Staatskanzlei, gibt es nur ein Ja zum G7-Gipfel, „denn darin liegt die Chance, der Welt eine positive Visitenkarte zu offerieren.“ In der „guten Stube Bayerns“soll vor allem der Weltfriede zum Tragen kommen. Elmau werde Sicherheit in entspannter Atmosphäre bieten und die ganze Welt könne auf das Werdenfelser Land und die Botschaft vom G7-Gipfel blicken, ist sich Huber sicher. Staatsminister Joachim Herrmann sprach über die zu erwartenden Sicherheitsmaßnah- men, die vielen dafür notwendigen Investitionen und die Auswirkungen auf das normale Leben. Doch mit dieser speziellen Situation werde man dank der überall stationierten Sicherheitskräfte und des Polizeiaufgebots fertig. Wichtig sei und bleibe das Ergebnis und die positive Resonanz. Ganz so euphorisch waren allerdings die Aktivisten vom STOP-G7-Gipfel vor dem Krüner Kurhaus nicht. Sie verteilten Flyer mit Gegenargumenten, die jedoch beim Publikum wenig Interesse fanden.

Von Cornelia Wehmeier

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