Wie beeinflusst das Landnutzungsmanagement unser Ökosystem?

KIT Campus Alpin: Internationales Experten-Treffen für den Klimaschutz in Garmisch-Partenkirchen

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 Im Rahmen der Zweiten Internationalen Sommerschule über „Landnutzungs- und Ökosystemveränderungen“ am KIT Campus Alpin untersuchten junge Wissenschaftler u.a. die Biodiversität.

Der Klimawandel ist in aller Munde, die Zusammenhänge sind komplex. Nicht nur die CO2-Emissionen aus der Verbrennung fossiler Rohstoffe tragen zur Erderwärmung bei – der Mensch verändert das Klima auch, indem er Wälder rodet und Ackerbau, Forstwirtschaft und Viehzucht betreibt. Die zweite Internationale Sommerschule über „Landnutzungs- und Ökosystemveränderungen“ am KIT Campus Alpin in Garmisch-Partenkirchen mit rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus verschiedenen Forschungseinrichtungen und Ländern weltweit, stellte genau diese Zusammenhänge in den Fokus.

Vom 20. bis 27. August hatte die „Zweite Internationale Sommerschule“ Doktoranden und jungen Wissenschaftler aus der ganzen Welt in Garmisch-Partenkirchen vereint. Die Experten waren aus Kenia, Tansania, Uganda, Südafrika, Spanien, Italien, Niederlande, Ecuador, Indien, China und natürlich aus Deutschland angereist. Unter der Leitung von Prof. Dr. Almut Arneth und Prof. Dr. Mark Rounsevell (Mitautoren des aktuellen IPCC-Sonderberichts über Klimawandel und Landsysteme - SRCCL) beschäftigten sich die jungen Wissenschaftler mit Fragen zu Ursachen und Auswirkungen der globalen Landnutzungsveränderung. 

Dabei wurde ermittelt, wie das Landmanagement das Klima weltweit beeinflusst und wie sie als Wissenschaftler solche Prozesse mit computergestützten Methoden modellieren können. Damit bei aller Theorie auch die Anschauung nicht fehlte, wurden am Wochenende zwei Landwirtschaftsbetriebe in der Region besucht. Die Wissenschaftler konnten dabei auf ungenutzten Wiesen die Biodiversität bezüglich der Insekten- und Pflanzenarten untersuchen. Anschließend wurde mit den Landwirten über das biologische und konventionelle Landbaumanagement kontrovers diskutiert. Weitere spannende Themenkreise beschäftigten sich mit den Ökosystemen und ihre Dienstleistungen an den Menschen und mit aktuellen politische Entwicklungen. Und natürlich nutzten die weitergereisten Teilnehmer auch die Gelegenheit, in der verbleibenden Freizeit die Region in und um Garmisch-Partenkirchen kennenzulernen. tra

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