Über 15.000 Euro kamen in diesem Jahr zusammen

Ironman-Hilfe für rheumakranke Kinder und Jugendliche

Spendenübergabe im Deutschen Zentrum für Kinder- und Jugendrheumatologie
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Bei der Spendenübergabe in der Rheuma-Kinderklinik Garmisch-Partenkirchen (von links): Christoph Selbach und Klinik-Geschäftsführer Clemens Stafflinger mit jungen Rheuma-Patienten

GAP - Christoph Selbach hat trotz Rheuma-Diagnose mehrfach den Ironman absolviert. Ein Vorbild für viele Menschen. Doch dabei belässt er es nicht. Er hat vor acht Jahren ein Spendenprojekt ins Leben gerufen, dessen Erlös an ein Projekt der Rheuma-Kinderklinik in Garmisch-Partenkirchen fließt.

2007 erhielt Christoph Selbach die Diagnose: Rheumatoide Arthritis. Mit Hilfe intensiver Physio- und Sporttherapie hat er sich wieder zurück ins Leben gekämpft. Seit dem Tag, als er von seiner Krankheit erfuhr, ist Selbach sportlich höchst aktiv. Er begann mit dem Laufen, dann kam das Radfahren und schließlich landete er beim Triathlon. Mit seinen sportlichen Aktivitäten und seinem Spendenlauf-Projekt „Ironman-Hilfe-Kinderrheuma“ ist er inzwischen zu einem Botschafter für rheumakranke Kinder- und Jugendliche geworden.

Das achte Spendenjahr der „Ironman-Hilfe-Kinderrheuma“  war ein besonderes Jahr mit vielen Widerständen. Trotz der langen Verletzungs- und Regenerationspause nach seiner Fuß-OP und der Durchführung von nur einem einzigen Spenden-Halbmarathon sammelte Christoph Selbach eine beachtliche Spendensumme von über 15.000 Euro für das Deutsche Zentrum für Kinder- und Jugendrheumatologie.

Den symbolischen Spendenscheck übergab der Ironman-Finisher im Beisein einiger junger Patienten an den Geschäftsführer der Kinderklinik in Garmisch-Partenkirchen Clemens Stafflinger. Mit der achten Spendenrunde hat Christoph Selbach als Privatperson insgesamt eine Summe von über 125.000 Euro für das Projekt der 3-D-Bewegungsanalyse gesammelt. „Wir können nur staunen und dankbar sein, mit wie viel Engagement und Willenskraft Christoph Selbach sein Spendenprojekt für unsere rheumakranken Kinder und deren Angehörige betreibt“, zeigte sich der Klinik-Geschäftsführer berührt.

Über das Projekt 3D-Bewegungsanalyse

Die 3D-Bewegungsanalyse ist derzeit das einzige Labor in Deutschland, das sich speziell der dreidimensionalen Erforschung funktioneller Bewegungen von Patienten mit juveniler idiopathischer Arthritis (JIA) widmet. Über 1400 Bewegungsanalysen an Rheumapatienten wurden bisher durchgeführt. Die hier gewonnenen Daten dienen zur individuellen Diagnostik, als Basis zur allgemeinen Therapieplanung, für die Entwicklung gezielter Sport-und Fitnessprogramme sowie für wissenschaftliche Analysen. Das zugrundeliegende Ziel jedes dieser Arbeitsbereiche ist, die Funktionalität rheumakranker Kinder und Jugendlicher weiter zu verbessern und die Alltagsbeschwerden zu minimieren. (kb)

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