Schneefernerhaus feierte Jubiläum

20 Jahre Klimaforschung auf der Zugspitze

20 Jahre UFS Schneefernerhaus wurden heute gebührend gefeiert.
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Einst machten hier Touristen und Skifahrer Urlaub: Das Hotel Schneefernerhaus diente seit den 1930er Jahren als Herberge und Gaststätte. Als mit der Eröffnung des günstiger gelegenen Sonnalpin die Besucherzahlen stark abnahmen, traf der Freistaat Bayern schließlich die Entscheidung, das Gebäude zur Umweltforschungsstation umzubauen. 1999, vor genau 20 Jahren, wurde diese erstmals in Betrieb genommen.

Die Entscheidung hat sich als vorausschauend herausgestellt, denn die Ergebnisse der Forschungsprojekte, die hier auf 2650 m Höhe durchgeführt werden, sind heute relevanter denn je. Zehn renommierte wissenschaftliche Einrichtungen, unter ihnen der Deutsche Wetterdienst, das Helmholtz Zentrum München, die Max-Planck-Gesellschaft und das Umweltbundesamt, betreiben auf der Umweltforschungsstation (UFS) Schneefernerhaus permanente Studien, deren Ergebnisse einen wichtigen Beitrag zum Verständnis über klimarelevante Umwelteinflüsse sowie die Auswirkungen der Klimaveränderungen auf den Menschen leisten. 

20 Jahre interdisziplinäre Klima- und Umweltforschung wurden nun mit einer feierlichen Veranstaltung auf der UFS Schneefernerhaus gewürdigt. Die Verantwortlichen der Betriebsgesellschaft UFS Gmbh, Vertreter aus Wissenschaft und Politik sowie weitere Ehrengäste erhielten einen Einblick in die vergangenen „20 Jahre Chance“, wie Umweltminister Thorsten Glauber diese Zeit titulierte. In einer Podiumsdiskussion wurde dann auch u.a. über die Chancen gesprochen, die sich aus den Forschungsergebnissen für die Politik ergeben. Neben dem Umweltminister trugen Landrat Anton Speer, Univ.-Prof. Dr. med. Claudia Traidl-Hoffmann und Dr.-Ing. Karl-Friedrich Ziegahn zur Diskussion über Fragen des Klimawandels bei. 

Die gewonnenen Erkenntnisse und Ratschläge der Wissenschaftler in die Praxis umzusetzen und entsprechende Maß- nahmen zu ergreifen, ist neben der Finanzierung schließlich die wichtigste Aufgabe der Politik. Umweltminister Glauber versprach, diese Verantwortung ernst zu nehmen. Seit 2005 wurde die UFS mit 10 Mio. Euro vom Freistaat gefördert. Weitere 3,3 Mio. Euro Förderung sind im Doppelhaushalt 2019/20 bereits eingeplant.  Conie Morarescu

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