100 Jahre Mütter- und Frauenverein Garmisch

Sozialer Einsatz des Vereins anlässlich des Jubiläums gewürdigt

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Die alte und neue Fahne auf dem Bild vereint.

GAP – Pfarrer Konitzer beschrieb es in seiner Predigt vortrefflich: „Fehlt einer Pfarrei der Frauenbund, ist der Pfarrer ein armer Hund!” Denn gerade der soziale Einsatz für die Gemeinde wurde beim katholischen Mütter- und Frauenverein Garmisch stets großgeschrieben und anlässlich des Jubiläums auch entsprechend gewürdigt.

Zu seinem 100. Geburtstag machte sich die Gemeinschaft aber selbst das größte Geschenk: Eine neue Fahne! Diese wurde während dem von der Musikkapelle Garmisch mit der Schubert-Messe umrahmten Festgottesdienst im Garmischer Kurpark vom Pfarrherrn feierlich gesegnet. Zunächst zog der Kirchenzug vom Mohrenplatz über die Fußgängerzone zum Kurpark. Viele Frauen des Jubelvereins und der Nachbarvereine sah man in der schönen Werdenfelser Kirchentracht. Ein langer Zug der Ortsvereine samt Ehrenkutsche schlängelte sich durch die gute Stube des Garmischer Ortsteils. Den ganzen Tag über hatten die Frauen großes Glück mit dem Wetter. Kein Tropfen fiel zwischen dem Kirchenzug und der anschließenden weltlichen Feier unter der Wandelhalle des Kurparks. Worüber sich Christina Eisenhofer-Maurer als Sprecherin des Vorstandes am meisten freute: „Es war für uns ein wunderbarer Tag”, sagte Eisenhofer-Maurer, die zusammen mit Maria Schießlbauer, Veronika Drechsler und Margit Wackerle das engere Führungsteam bildet. „Deshalb gilt unser Dank auch allen Helfern, die uns so großartig unterstützt haben!” In den Grußworten würdigte auch Martin Wohlketzetter seitens des Landkreises das Wirken der Frauen und Mütter. Gratulationen kamen natürlich auch von den Nachbarvereinen Partenkirchen und Grainau, die ebenfalls mit Abordnungen und ihrer Fahne mitfeierten. Irmi Erhardt, Vorsitzende des Partenkirchner Müttervereins überreichte eine originell verzierte „Geburtstagstorte” und auch Sabine Steinbrecher und Sissi Märkl vom Grainauer Verein überreichten im Kurpark ihr Gastgeschenk.

Nach dem würdigen Gottesdienst war die weltliche Feier angesagt. Zunächst unterhielt die Musikkapelle aufs Beste, später ließ sich noch eine weitere Musikgruppe hören. Würstl und Steaks brutzelten, die Kuchen und Torten waren ebenfalls gefragt und man ließ sich nicht nur den Kaffee schmecken, sondern die zahlreichen Mannsbilder der Ortsvereine natürlich auch das Fassbier! Und es gab viele schöne Begegnungen im weiten Rund des Kurparks, Hoagart‘n da und Hoagart‘n dort. Und viele bewiesen dann auch gutes Sitzfleisch. „Schea war‘s”, sagte dann auch rückblickend ein älteres Mitglied, die sich bereits länger auf dieses schöne Jubiläum freute.

Von Klaus Munz

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