jazz GAP erneut als "Spielstätte von Livemusikprogrammen" ausgezeichnet

Weiteren Anreiz geben

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Ehrung für jazzGAP.

GAP – Mit dem Musikpreis „APPLAUS – Auszeichnung der Programmplanung unabhängiger Spielstätten“ wurden Ende Oktober Veranstalter für ihre herausragenden Livemusikprogramme geehrt.

In den drei Hauptkategorien wurden 86 Auszeichnungen vergeben. Unter den Preisträgern auch die Bühne „jazzGAP e.V.“, die mit einer Anerkennung in Höhe von 7.500 Euro ausgezeichnet wurde.

Geehrt werden Clubbetreiber und Veranstalter für ihre Programme aus allen Genres der Popularmusik, wie zum Beispiel Rock, HipHop, elektronischer Musik, experimenteller Popmusik oder Jazz.

Die feierliche Preisverleihung fand diesmal im Alten Schlachthof in Dresden statt. Mit ihren Konzerten prägen und bereichern die Musikclubs unser Kulturleben, sowohl in den Metropolen als auch im ländlichen Raum. Neben der konkreten finanziellen Unterstützung schafft der Programmpreis mehr öffentliche Aufmerksamkeit für die Belange der Programmmacher und ihre Konzertangebote. Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters erklärte: „Dass der APPLAUS in diesem Jahr bereits zum fünften Mal verliehen wird, macht einmal mehr deutlich, wie wichtig diese Auszeichnung für die Musik- und Clublandschaft in Deutschland inzwischen ist. Es sind neben den großen Bühnen vor allem die vielen kleineren Clubs im ganzen Land, denen es gelingt, das Publikum mit ihren Livemusik-Programmen zu begeistern und dabei jungen, noch unbekannten Musikerinnen und Musikern eine Bühne zu bieten. Mit dem APPLAUS wollen wir dieses wichtige kulturelle Engagement honorieren und weitere Anreize geben, in musikalische Programme zu investieren.“

Dr. Christoph Elschenbroich von jazz GAP e.V. nahm die Auszeichnung entgegen: „Der Spielstättenprogrammpreis ist für jazzGAP e.V. als Veranstalter im ländlichen Raum, wo kommunale Kulturausschussmitglieder den Jazz eine gebietsuntypische Vergnügung nennen und daher Förderanträge regelmäßig ablehnen, absolut essentiell“, erklärte Dr. Christoph Elschenbroich. Und weiter sagte er: „Wir freuen uns darüber, dass die Prämierung unseres 2016er Programms es uns ermöglicht, den hohen Standard unserer

Konzertreihe auch in 2018 zu halten. So macht das Ganze einfach mehr Spaß.“

Viel Raum für spontane Einfälle

Und schon steht das nächste Konzert auf der Bühne jazzGAP an: Am Dienstag, 7. November, um 20 Uhr, spielt das Trio Eskelin im Katharinenhof. Das pianolose Trio Eskelin / Weber / Griener (USA, CH, D) pendelt zwischen freien und traditionellen Stücken, die im Programm aufeinander folgen. Das erzeugt beim Hörer stilistische Wechselbäder, die aber der außerordentlich hohen Qualität der Beiträge geschuldet, bald zu einem Kontinuum verschmelzen. Tenosaxophonist Eskelin, erst Schüler, dann Partner von David Liebmann und seit geraumer Zeit in diversen Formationen als Frontmann agierend, zeigt in seinen Projekten eine ähnliche Vielfalt, wie sie dem Hörer des jazzGAP Konzertes präsentiert wird. Das Trio wurde 2011 anlässlich des Schweizer Willisau-Festivals gegründet und tourt seitdem alljährlich durch Europa. Eintritt an der Abendkasse.

von Kreisbote

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