Jazzfestival in GAP am 8. und 9. September

Vielversprechendes Programm

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Schauspielerin Anna Maria Sturm kommt mit ihrem Quintett nach Garmisch-Partenkirchen.

GAP – Der Jazz ist wieder gefragt, zumindest in den großen Städten, und hier meist in kleinen Clubs. Die Initiative jazzGAP e.V. feiert inzwischen ihr zehnjähriges Bestehen. Ein international besetztes Jazzfestival bringt Musiker aus Deutschand, Österreich, Italien, Frankreich, Russland und Israel nach Garmisch-Partenkirchen. Man will das breite Publikum ansprechen und hat vom Solokünstler (Piano - aus Russland) bis zur 15-köpfigen Big Band aus Frankreich, Gäste eingeladen, die eine größtmögliche Abwechslung für die Hörer garantieren. Das Festival findet am 8. und 9. September im Richard-Strauss-Saal im Kongresszentrum statt.

Der 1. Vorsitzende von jazzGAP e.V., Dr. Christoph Elschenbroich, betont, „dass unser Festival in Garmisch-Partenkirchen zur Veranstaltung ‚Jazz In Bayern“ stark kontrastiert, indem dort, wie schon der Name sagt, nur bayerische Ensembles präsentiert wurden, während wir unser Programm gesamtdeutsch und international bestückt haben.“ Christoph Elschenbroich und sein Team freuen sich auf das nunmehr zweite Jazzfestival in Garmisch-Partenkirchen, das an ein kleines Jubiläum anknüpft: „Dass jazzGAP trotz Widrigkeiten vor Ort ein Jahrzehnt überlebt hat, muss gefeiert werden, und zwar mit Pauken und Trompeten.“

Interessante Festivalgäste 

Das Programm ist vielversprechend. Den Auftakt macht am Freitag, 8. September, 20 Uhr, das Anna Maria Sturm-Quintett, mit leicht zugänglichem, groovigen Jazz. Die Gruppe wird zunächst als Trio, dann als Quartett und schließlich als Quintett musizieren. Stilistisch wird ein weiter Bogen von Modern Mainstream über freiere Formen bis zu Chansons und folkloristischen Elementen gespannt. 

Weiter geht es an dem Abend mit dem „Paier Preinfalk Project“. Das Duo überzeugt mit einer Akkordeon-Saxophon-Kombination. Tangoeinflüsse und der Spielwitz des Balkan werden hier zu Gehör kommen. Am zweiten Festivaltag, Samstag 9. September, dominieren Gegensätze das musikalische Geschehen. Der russische Pianist Andrei Kondakov macht dabei den Anfang. Er gilt als einer der bekanntesten, einfallsreichsten und vielseitigsten Musiker Russlands und bietet ein spannendes Soloprogramm. Dann ist die französische BigBand „Collectif LeBocal“ aus der Gegend um Annecy an der Reihe. Das 15-köpfige Ensemble macht richtig Wirbel auf der Bühne und orientiert sich am Werk des US-amerikanischen Nonkonformisten Frank Zappa. Ihre Interpretationen wandeln zwischen Jazz, Rhythm‘n‘ Blues und Heavy Metal – und dies auf äußerst unterhaltsame Weise. Und gerade im Bereich des Big Band Jazz gibt es hervorragende Werke, die sich vorzüglich eignen, um in die Welt des Jazz einzutauchen.

Karten im Vorverkauf 

Karten für die beiden Abende (jeweils 26 Euro / für Jugendliche 13 Euro) gibt es u.a. beim Kreisboten-Verlag. Ein Festivalpass (45 Euro bzw. 25 Euro) wird angeboten. Wer sich kurzfristig entschließt, bekommt Karten an den Veranstaltungstagen auch an der Abendkasse.

Von Ilka Trautmann

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