Premiere auf der Glentleiten – Josefi-Bock aus funkelnden Kupferkesseln

Jetzt wird Bier gebraut!

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Premiere auf der Glentleiten! Braumeister Franz Schubert (li) und Bezirkstagespräsident Josef Mederer setzen zum erstenmal den Sud für einen Josefi-Bock an.

Großweil-Glentleiten – Mit leuchtenden Augen stehen Bezirkstagspräsident Josef Mederer und Braumeister Franz Schubert auf dem Podest; eingerahmt von zwei funkelnden, neuen Kupferkesseln. „Es ist ein Meilenstein auf der Glentleiten, zum ersten Mal wird hier im Freilichtmuseum Bier gebraut“, ruft Josef Mederer, der selber gelernter Brauer ist.

Im neuen Eingangsgebäude, das am 19. März 2018 in Berieb genommen wird, ist in den Räumen der Gastronomie eine sogeannnte Schaubrauerei untergebracht. Damit zum Saisonstart am Josefi-Tag das erste Glentleiten-Bier fließen kann, stand jetzt das Einmaischen auf dem Programm. Diese Schaubrauerei wird als ‚Filiale‘ der Murnauer Brauerei Karg betrieben; die auch die zukünftige Gastronomie gepachtet hat. Firmenchef Franz Schubert: „Auch für uns ist das eine Premiere, denn seit 40 Jahren haben wir uns in Murnau auf Weißbier spezialisiert. Hier auf der Glentleiten machen wir seit vier Jahrzehnten erstmals wieder Untergäriges - Helles, Dunkles und zuerst einen Josefi-Bock. Alles in Bio-Qualität.“

Die Glentleiten-Brauerei ist nur eine kleine Anlage mit fünf Hektolitern Ausstoß. Das hat durchaus einen guten Grund, sagt Museumsdirektorin Dr. Monika Kania-Schütz: „Wir wollen, dass unsere Besucher den Brauprozess miterleben. Bei unserer Kapazität von 500 Litern bietet sich ein wöchentlicher Brautag an, bei dem Franz Schubert einen neuen Sud ansetzt.“ Darüber hinaus bietet die Biersommilière Victoria Schubert-Rapp regelmäßig Bierseminare an.

Die Museumsgäste sehen in der Wirtsstube die Maischepfanne und den Leuterbotich, ein Stockwerk tiefer – in der Eingangshalle – befinden sich Gärbottiche und Lagertanks.

von Günter Bitala

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