Von Joghurt, Liebe und Mord – Garmisch-Partenkirchen geht mit drei Drehbüchern in Filmwettbewerb

V.li.: Conrad Tribble, Bettina Ricklefs, Georg Büttel, Dr. Michaela Haberlander, Sebastian Bezzel und Quirin Berg. Foto: gapa-Tourismus

Die Finalisten des Drehbuch-Wettbewerbes „Bayern und Amerika – Geschichten von Freiheit und Freundschaft“ stehen fest. Im Juni hatte der Markt Garmisch-Partenkirchen in Zusammenarbeit mit dem Generalkonsulat der USA und dem FilmFernsehFonds Bayern den Wettbewerb ausgeschrieben. Verlangt waren ein Drehbuchkonzept und eine ausgearbeitete Dialog-Passage zu einem abendfüllenden Spielfilm mit deutlichem Bezug auf den Schauplatz Garmisch-Partenkirchen.

Die insgesamt 30 Einreichungen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA wurden von einer hochkarätigen Jury begutachtet: Bettina Ricklefs, Leiterin des Programmbereichs Spiel-Film- Serie beim Bayerischen Fernsehen, Dr. Michaela Haberlander, Drehbuchreferentin beim FFF Bayern, US-Generalkonsul Con- rad Tribble, der Oscar-prämierte Filmproduzent Quirin Berg, Georg Büttel, der Künstlerische Leiter des Kultursommers, und der Schauspieler Sebastian Bezzel (u.a. Tatortkommissar und Darsteller im Siegerfilm des ersten Garmisch-Partenkirchner Drehbuch-Wettbewerbs). Drei Konzepte haben die Endrunde erreicht und werden bis Mitte Mai 2012 zu Drehbüchern ausgearbeitet: „feuerrotwieblut“ von Petra Hebeisen-Unruh (Murnau) schildert die auf Tatsachen basierende Geschichte einer rothaarigen Halbwelt-Dame, die bis zu ihrer nie aufgeklärten Ermordung 1947 in Garmisch-Partenkirchen ein legendäres Lokal führt. Dort treiben Einheimische, amerikanische Soldaten und Agenten dubiose Geschäfte. „Schneeregen“ von Harald Helfrich (Garmisch-Partenkirchen) erzählt das Drama einer Bäuerin, auf deren Hof sich 1945 der Bruder ihres gefallenen Ehemannes versteckt. Die Frau gerät in den Konflikt zwischen ihrer familiären Verbundenheit mit dem flüchtigen Waffen-SS-Mann und ihrer Sympathie für einen Captain der US-Militärverwaltung. „Frohsinn Joghurt“ von Annekathrin Lang (New York) ist eine Komödie um einen musikbegabten Partenkirchner, der nach seinem Studium in New York ins Werdenfelser Land zurückkehrt und hier ein Frozen-Joghurt-Café eröffnen möchte. Seine amerikanische Geschäftsidee triff auf bayerische Mentalität. Die Bekanntgabe der Platzierungen erfolgt am 5. Juli 2012 im Rahmen des Filmfests München.

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