Jubiläum im höchsten Gotteshaus – Festgottesdienst in der Kirche "Maria Heimsuchung" auf dem Zugspitzplatt

Ab 2.v.l.:Pfarrer von Partenkirchen Andreas Lackermeier, Pfarrvikar Phillipp Kielbassa, Bürgermeister Thomas Schmid, Weihbischof Franz Dietl, Diakon Andreas Altmiks, zukünftiger kaufm. BZB-Vorstand Matthias Stauch, technischer Vorstand Peter Huber. Foto: Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG

Egal ob gleißende Sonne, Sturm oder Schnee – in unmittelbarer Nähe zum Gletscher in fast 3000 Meter Höhe gelegen trotzt seit drei Jahrzehnten die Kirche „Maria Heimsuchung“ jedem Wetter. An keinem anderen Ort in Deutschland sind Gläubige dem Himmel so nah wie in der kleinen Kirche auf der Zugspitze.

Seit der offiziellen Weihung im Oktober 1981 finden bei guten Witterungsverhältnissen an jedem Sonntag zwischen Juni und Oktober katholische, dienstags evangelische Gottesdienste auf der Zugspitze statt. Mit einem festlichen Gottesdienst wurde jetzt am vergangenen Sonntag das 30jährige Jubiläum der Kirche „Maria Heimsuchung“ auf Deutschlands Dach gefeiert. Weihbischof Franz Dietl zelebrierte die stimmungsvolle Messe, die Bläser der Musikkapelle Partenkirchen sowie der Kirchenchor bildeten den musikalischen Rahmen der Feier, bei der auch die ehemaligen Vorstände der Bayerischen Zugspitzbahn Bergbahn AG (BZB), Dr. Peter Hirt und Günter Karl sowie der Architekt Josef Zimprich und Frederik Kittsteiner, Enkel des Stifters Fritz Kittsteiner, dabei waren. Unter den hunderten mitfeiernden Gläubigen waren auch der technische BZB-Vorstand Peter Huber und Matthias Stauch, der künftig die kaufmännische Verantwortung trägt sowie Aufsichtsratsvorsitzender Thomas Schmid. Geweiht wurde die Kirche „Maria Heimsuchung“ von keinem Geringeren als Papst Benedikt XVI, damals noch unter dem Titel Joseph Kardinal Ratzinger. Vor der atemberaubenden Kulisse stellt das kleine Gotteshaus einen Ort der Ruhe und Besinnung für alle Wintersportfreunde, Wanderer und Panoramafans dar. Gläubige können ihren Blick von der Zugspitzkapelle aus bis zu 200 Kilometer in Richtung Deutschland sowie die Alpenländer Italien, Österreich und Schweiz schweifen lassen. Dabei wird schnell deutlich, wie klein doch der Mensch im Vergleich zur atemberaubenden, ihn umgebenden Natur ist.

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