Jugend forscht 2017: Gymnasiasten aus Garmisch-Partenkirchen haben sich für den Landeswettbewerb qualifiziert

Junge Talente stellen originelle Ideen vor

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Die drei Gymnasiasten aus Garmisch-Partenkirchen, Paul Gschwendtner, Paul Thiel und Benedikt Schmid, haben den ersten Platz im Regionalentscheid Voralpenland von „Jugend forscht“ belegt und sind damit für den Bayerischen Landeswettbewerb qualifiziert. 

Landkreis – Junge Tüftler und begeisterte Nachwuchsforscher aus unserem Landkreis haben sich beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ etliche Preise gesichert – drei Gymnasiasten aus Garmisch-Partenkirchen konnten sich mit ihrem Projekt einer Vertretungsplan-App für den Landeswettbewerb qualifizieren, der Anfang April in Vilsbiburg stattfinden wird.

Insgesamt 86 Schülerinnen und Schüler aus dem Voralpenland hatten 48 Arbeiten eingereicht. „Uns begeistern euer Engagement, eure Fähigkeiten, eure Freude. Und ganz wichtig – es geht auch um Wertschätzung für das, was ihr geschafft habt “, sagte Thomas Englmann, Mitglied der Konzernleitung von HOERBIGER Deutschland mit Sitz in Schongau. Das Unternehmen sponsert die Regionalwettbewerbe seit 13 Jahren und unterstützt mit diesem Engagement die jungen Forscher von Morgen. In der Sparte „Jugend forscht“ haben wurden zwei Projekte zum Sieger gekürt und für den bayerischen Landeswettbewerb weitergereicht. Marie Luise Szubert (18) und Natalie Bestler (17) vom Marien-Gymnasium Kaufbeuren haben für ihre „Evakuierungssimulation“ einen ersten Preis erhalten. Bei einem Feueralarm in der Schule werden hier die bestmöglichen Fluchtwege aufgezeigt.

Die drei Gymnasiasten aus Garmisch-Partenkirchen, Paul Gschwendtner (16), Benedikt Schmid (17) und Paul Thiel (16), haben mit ihrer „Vertretungsplan App“ die Jury überzeugt. Programmiert haben die drei eine App, mit denen sich Schüler den Vertretungsplan ihrer Klasse auf ihr Smartphone senden lassen können. So wissen sie vor Unterrichtsbeginn, welche Stunden entfallen, sich verschieben oder von anderen Lehrkräften gehalten werden. Im Bereich Biologie gab es einen dritten Preis für Ronja Wackerle (Oberau) und Sophia Buchwieser (Farchant), die die beeinflussenden Faktoren auf das Pflanzenwachstum am Beispiel der Kresse untersuchten. Ebenfalls einen dritten Preis bei „Jugend forscht“ sicherte sich Clemens Junge (Farchant), der eine Seilbahnverbindung als Ergänzung im Nahverkehr am Beispiel Garmisch und Mittenwald vorstellte. Mit dem „Sonderpreis für eine originelle Arbeit“ wurde Marcus Gorfer aus Garmisch-Partenkirchen ausgezeichnet; sein Thema: Wie beeinflusst die Übersäuerung des Körpers die kognitiven Fähigkeiten.

Kreative Ideen aus der Region wurden auch bei „Schüler experimentieren“ vorgestellt: Für einen Lötstift erhielten Christian Schmidt und Angelo Schmidt (beide Unterammergau) einen 3. Preis. Mit Sonderpreisen wurden Paulina Kramer aus Krün (Thema Pumpspeicherkraftwerk) und Loris Betz aus Garmisch-Partenkirchen (Thermometer selbst herstellen) ausgezeichnet.

Von Ilka Trautmann

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