Klimaexperten von morgen werden gefördert

"Jugend forscht"- Projekt auf der Zugspitze

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Die „Jugend forscht“-Absolventen Gruppe auf der Umweltforschungsstation Schneefernerhaus, wo die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von morgen eine Führung erhielten und an verschiedenen Workshops teilnehmen durften.

Auf Deutschlands höchstem Berg fand vergangene Woche das PerspektivForum Zukunftsfragen „Klimawandel im alpinen Raum“ der Stiftung Jugend forscht e. V. statt.

Die dreitägige Veranstaltung mit 35 „Jugend forscht“ Absolventen zwischen 21 und 28 Jahren, die derzeit studieren oder promovieren, wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) gefördert. Gastgeber war die Umweltforschungsstation (UFS) Schneefernerhaus auf der Zugspitze. „Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Alumni auf Deutschlands höchstem Berg einen exklusiven Einblick in ein aktuelles Thema bieten zu können“, sagte Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. „Das Interesse junger Menschen an dem Zukunftsthema Klimaschutz ist groß und längst ein wichtiger Faktor in ihrer Studien- und Berufswahl. Künftig benötigen wir noch mehr engagierte Nachwuchskräfte mit Ideenreichtum, Verantwortungsbewusstsein und Problemlösungskompetenz, die ihren Beitrag für eine nachhaltige und umweltgerechte Entwicklung unserer Gesellschaft leisten.“ Die PerspektivForen sind wichtiger Bestandteil der Alumni-Förderung von „Jugend forscht“. 

Ehemalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerbs sollen gezielt gefördert und in ihrer beruflichen Orientierung unterstützt werden. Bei den Veranstaltungen tauschen sich Fachleute von heute mit den Experten von morgen über gesellschaftliche Herausforderungen und Zukunftsfragen aus. Im Sinne des Networkings erhalten die Absolventen zudem die Chance, wertvolle Kontakte zu knüpfen, die sie für Studium und Beruf nutzen können. „Bei beeindruckender Aussicht auf die wunderschöne Gebirgslandschaft haben wir in verschiedenen Workshops gearbeitet, die den Klimawandel im alpinen Raum aus unterschiedlichen Perspektiven thematisierten“, erzählt Fabian Duffhaus, ein Teilnehmer des Projekts. „Besonders spannend fand ich die Führungen durch die Umweltforschungsstation mit ihren Laboren, Messterrassen und technischem Equipment. Ein absolutes Highlight war die Besichtigung des über 500 Meter langen Kammstollens quer durch die Zugspitze.“ kb

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