Jugendsozialarbeit an Schulen ist gut angelaufen

Lebhaft berichtet Julia Blefgen von ihrer Arbeit, die ihr sichtlich Spaß macht. Die Jugendsozialarbeiterin ist seit gut einem Jahr an der Bürgermeister-Schütte-Schule und an der Gröbenschule tätig, und dort für die Kinder und Jugendlichen da, die Probleme haben. Dass sie ihre Arbeitszeit auf zwei Schulen aufteilen muss, stört Julia Blefgen nicht, obgleich sie einschätzt, „dass der Bedarf für eine zweite komplette Kraft da ist.“

Das unterstreichen die Rektoren Karl Wagner (Gröbenschule) und Markus Hirthammer (Bgm-Schütte-Schule) sofort. Zweite Bürgermeisterin Daniela Bittner signalisierte bei einem Treffen im Rathaus, dass ein entsprechender Antrag bei den Zuschussgebern Landratsamt und Freistaat gute Aussichten haben dürfte. Die beiden Grund- und Hauptschulrektoren sind von der Arbeit der Jugendsozialarbeiterin, die bei der Caritas angestellt ist, überzeugt. „Sie ist als Ansprechpartnerin immer da, wenn der Schuh drückt und entlastet uns.“ Auch Julia Blefgen freut sich, dass ihre Arbeit an beiden Schulen so gut angelaufen ist, und sie auch im Lehrerkollegium Anerkennung dafür findet. Und so pendelt sie zwischen den Schulen hin und her, hört sich die kleinen und großen Probleme der Schülerinnen und Schüler an, „die völlig offen mit mir reden.“ Konflikte der Schüler untereinander, Konflikte mit den Lehrern, aber auch Probleme im häuslichen Umfeld kommen ungeblümt zur Sprache. Da passt es gut, dass die engagierte Sozialarbeiterin auf ein funktionierendes Netzwerk zurückgreifen kann, so arbeitet sie mit der Caritas, dem Jugend- amt, dem Jugendbeauftragten der Polizei und weiteren Institutionen eng zusammen. Bevor jedoch weitere Hilfen vermittelt werden, wird zunächst in Gesprächen analysiert, wie schwerwiegend die Probleme tatsächlich sind, „denn häufig sind es typische Konflikte in der Pubertät, da hilft es schon, wenn jemand Außenstehender zuhört und Rat gibt“, weiß Julia Blefgen.

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