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Kajaktour in Garmisch-Partenkirchen endete tödlich: Mann (43) kenterte und ertrank in der Loisach

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Kajakfahrer
Der 43-jährige Mann konnte sich selbst nicht mehr aus den Fluten der Loisach befreien, sodass er ertrank. (Symbolbild) © Panther Media

Am Nachmittag des 3. Oktober 2022 geriet ein 43-Jähriger aus Erlangen beim Kajakfahren auf der Loisach bei Garmisch-Partenkirchen unter Wasser und verstarb noch an der Unfallstelle. Die Kripo Weilheim hat die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise auf eine Fremdbeteiligung liegen nicht vor.         

Eine Gruppe aus Kajakfahrern befand sich am Montagnachmittag gegen 16:30 Uhr auf der Loisach im Bereich der Griesenschlucht bei Garmisch-Partenkirchen. Hierbei geriet ein 43-Jähriger aus Erlangen ins Schlingern und kenterte schließlich.

Zunächst versuchte der Kajakfahrer selbst vergeblich, sich wieder aus dieser misslichen Lage zu befreien. Als er sein Kajak verließ, verfing er sich an mehreren unter Wasser liegenden Baumstämmen, weshalb er sich nicht mehr über Wasser halten konnte.

Sofort eingeleitete Rettungsversuche seiner Begleiter schlugen fehl. Da die Stelle nur sehr schwer zugänglich war, gestaltete sich dies für die eingesetzten Kräfte schwierig. Erst über zwei Stunden später gelang es der Freiwilligen Feuerwehr sowie einer örtlichen Wasserrettungsorganisation, den leblosen Mann aus den Fluten zu bergen. Für Ihn kam jedoch jede Hilfe zu spät. Der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion Weilheim übernahm daraufhin die Ermittlungen zur Klärung der Todesursache.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand geht die Kripo deshalb von einem tragischen Unfallgeschehen aus. kb

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