Kraft und Tiefsinn des Klangs - Karten gibt es nur noch für die Sonntagsmatinee

3. Kammerkonzert am Richard-Strauss-Institut

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Natalia Prishepenko

GAP – Am Samstag, 17. März und am Sonntag, 18. März, findet das 3. Konzert im Rahmen der beliebten Kammermusikreihe im Richard-Strauss-Institut statt.

Dabei gibt es ein Wiedersehen mit dem Cellisten Romain Garioud, der zusammen mit Natalia Prishepenko (Violine) und Aida-Carmen Soanea (Viola) auftritt. Alle drei feiern sowohl solistisch wie im Ensemble weltweit Erfolge. Auf dem Programm stehen Ernst von Dohnanyi‘s Serenade für Streichtrio C-Dur op. 10; Ludwig van Beethovens Streichtrio c-Moll op. 9/3 und von Wolfgang Amadeus Mozart das Divertimento Es-Dur KV 563.

Natalia Prishepenko wurde im Herzen von Sibirien geboren und erhielt ihre erste musikalische Ausbildung von ihrer Mutter Tamara Prishepenko, die bis heute ihre Mentorin ist. Geprägt vom hochentwickelten musikalischen und kulturellen Leben in der damaligen Sowjetunion, war Natalia Prishepenko bereits in den renommiertesten Konzertsälen des Landes aufgetreten und hatte wichtige Preise wie den Internationalen Wieniawski-Wettbewerb und die All Union Competition gewonnen, bevor sie 1989 an die Musikhochschule Lübeck kam, wo sie ihr Studium bei David Geringas abschloss. Mit ihrer Natürlichkeit und Musikalität, ihrer brillanten Technik und Frische gewann sie in den folgenden Jahren beträchtliches Ansehen und profilierte sich nicht zuletzt dank ihrer Erfolge bei drei der renommiertesten internationalen Wettbewerbe, dem Paganini-Wettbewerb 1990, dem Tokio-Wettbewerb 1992 und dem Reine-Elisabeth-Wettbewerb 1993 als herausragende junge Solistin.

Aida-Carmen Soanea, geboren in einer rumänischen Sängerfamilie, ist ebenfalls vielfache Preisträgerin. In Sonaten-Abenden musiziert Aida-Carmen Soanea regelmäßig mit den Pianisten José Gallardo und Andrej Jussow und spielte mehrmals bei den Berliner Festspielwochen an der Seite von Natalia Gutman, Kolja Blacher und Rainer Kussmaul. Regelmäßig wird sie zu namhaften Festivals in ganz Europa eingeladen.

Auch Romain Garioud ist Preisträger vieler renommierter Wettbewerbe. Er arbeitete zusammen mit den bekanntesten Cellisten der Gegenwart, darunter Anner Bylsma, Natalia Tschakowskaia, Steven Isserlis und David Geringas, die an ihm insbesondere seinen Schwung, seine Kraft und den Tiefsinn seines Klanges schätzten. Romain Garioud gibt regelmässig Meisterkurse im Rahmen verschiedener

Sommerakademien wie „Musicalp „ Courchevel/Frankreich. Er spielt ein außergewöhnliches Cello von Nicolai Gagliano (1760).

Das Konzert am Samstagabend ist bereits ausverkauft, für die Matinee am Sonntag um 11 Uhr sind noch einige Karten an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

von Kreisbote

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