Landrat Anton Speer würdigt die Arbeit der Einsatzkräfte

Katastrophenfall in Garmisch-Partenkirchen aufgehoben

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Gebirgsjäger im unermüdlichen Einsatz gegen die Schneemassen auf dem Dach des Passionstheaters in Oberammergau

Als „Wahnsinnsleistung“ beschreibt Landrat Anton Speer die Arbeit der vielen Einsatzkräfte, die im Rahmen des Katastrophenfalls im Landkreis Garmisch-Partenkirchen aktiv waren. Seit der Feststellung des Katastrophenfalls am vergangenen Freitagmorgen, 11. Januar waren bis zur Aufhebung des Katastrophenfalls am gestrigen Dienstagabend, 15. Januar rund 3.200 Kräfte von der Feuerwehr, dem Bayerischen Roten Kreuz, der Bergwacht, dem Technischen Hilfswerk, der Bundeswehr, der Polizei, den Gemeinden und dem Landratsamt im Einsatz.

Landrat Anton Speer dankt allen Einsatzkräften für ihre mühevolle und schweißtreibende Arbeit: „Sie haben eine Wahnsinnsleistung für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger vollbracht. Es ist unglaublich, was geleistet wurde. Auch möchte ich das sehr gute und reibungslose Zusammenspiel aller Organisationen und Behörden erwähnen, alle haben an einem Strang gezogen. Eine ganz herzliches Vergelt’s Gott!“Mit der Feststellung des Katastrophenfalls am Freitagmorgen wurde die Führung aller nachgeordneten Behörden und Organisationen auf das Landratsamt übertragen. Koordiniert wurden die zahlreichen Einsätze im Landkreis von der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) im Landratsamt unter dem Einsatzleiter Klemens Reindl. Neben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landratsamtes sind in der FüGK auch Verbindungspersonen der nachgeordneten Behörden und Organisationen vertreten. Hauptaufgabe der Einsatzkräfte vor Ort war es, kritische Dachflächen, die unter den Schneelasten hätten Schaden nehmen können, zu räumen. Besonders betroffen waren große Dachflächen, insbesondere Flachdächer, z.B. von Turn- und Werkhallen, Supermärkten oder Tankstellen. Allein in den beiden von den Schneelasten besonders betroffenen Gemeinden Krün und Wallgau wurden insgesamt 222 Dächer vom Schnee befreit. Für die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises wurde im Landratsamt ein Bürgertelefon eingerichtet, um Fragen zu beantworten und Anliegen aufzunehmen. Während des Katastrophenfalls wurden rund 600 Anrufe von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landratsamtes entgegen genommen. kb

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