Auch 2017 verstärkte Verkehrskontrollen zur Faschingszeit

Alkohol am Steuer ist keine Faschingsgaudi

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Während der Faschingszeit kontrolliert die Polizei die Autofahrer verstärkt.

GAP - Die Zahlen sprechen leider für sich: In der Faschingszeit 2016 ereigneten sich zwei alkoholbedingte Verkehrsunfälle bei denen glücklicherweise keine Personen zu Schaden kamen. Insgesamt wurden 14 alkoholisierte Fahrer aus dem Verkehr gezogen, zusätzlich noch ein Lenker unter Drogeneinfluss. Bei sieben Fahrern stellte man einen Wert von über 1,1 Promille fest.

Der traurige „Spitzenwert“ lag bei 1,9 Promille. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass ab einem Wert von 1,6 Promille oder im Wiederholungsfall automatisch die medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) angeordnet wird. Alkohol und Drogen am Steuer sind sehr gefährlich und führen häufig zu schweren Verkehrsunfällen mit Toten und Verletzten. Sie kosten nicht nur viele Menschenleben, sondern verursachen auch vielfaches Leid und zerstören ganze Familien und Existenzen.

Alles gute Gründe für die Polizei, ihre Kontrollen in der „heißen Phase“ der närrischen Zeit 2017 zu verstärken. "Wir wollen Ihnen nicht den Spaß am Fasching verderben. Uns geht es darum, folgenschwere Verkehrsunfälle zu verhindern. Jeder einzelne schwere Unfall bringt für die Betroffenen, deren Familien und Freunde viel Leid mit sich. Von den finanziellen Folgen ganz zu schweigen. Wer feiert, sollte sich deshalb vorher seiner Verantwortung bewusst sein und für eine sichere Heimfahrt sorgen", sagte Polizeihauptkommissar Hubert Hohenleitner; Sachbearbeiter Verkehr für den Landkreis Garmisch-Partenkirchen. 

Fahrten unter Alkohol und Drogen werden hart bestraft. Neben einem Fahrverbot von mindestens einem Monat und Punkten auf dem Flensburger Punktekonto, drohen den Alkohol- und Drogensündern empfindliche Geldstrafen, die nicht selten ein Monatseinkommen übersteigen. Durch den Verlust des Führerscheines kommen häufig auch noch berufliche Konsequenzen hinzu.

Damit es für Sie nach den fröhlichen Faschingstagen kein böses Erwachen gibt, rät Ihnen Ihre Polizei: 

Genießen Sie die fünfte Jahreszeit und feiern Sie nach Lust und Laune - aber ohne Alkohol und Drogen am Steuer!

Klären Sie bereits vor dem Genuss von Alkohol ab, wie Sie wieder sicher nach Hause kommen, ohne selbst fahren zu müssen. Greifen Sie auf öffentliche Verkehrsmittel und Taxen zurück. Auch wenn eine Fahrt auf den ersten Blick teuer erscheint, ist das allemal billiger als der Verlust Ihres Führerscheins! 

Steigen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit nie in ein Auto ein, wenn Sie das Gefühl haben, dass der Fahrer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss steht! 

Unterschätzen Sie nicht den Restalkohol am nächsten Morgen. Der Körper baut durchschnittlich etwa 0,1 Promille in der Stunde ab. Reichlich Alkoholgenuss am Vortag kann deshalb zur Folge haben, dass Sie auch am nächsten Morgen noch nicht fahrtauglich sind.

Von Alma Jazbec

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