Verwaltungsrat der Kreissparkasse Garmisch-Partenkirchen sprach dagegen

Sparkassen-Fusion kommt nicht zustande

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Der Verwaltungsrat von Garmisch-Partenkirchen hat gegen die Fusion der Sparkassen gestimmt.

GAP/Weilheim-Schongau - In einer gemeinsamen Pressekonferenz der Verwaltungsratsvorsitzenden und der Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse Garmisch-Partenkirchen, der Kreissparkasse Schongau und der Vereinigten Sparkassen im Landkreis Weilheim-Schongau am 16.Oktober in Weilheim, wurde erstmals über eine mögliche Fusion der drei genannten Sparkassen informiert. Diese kommt jetzt nicht zustande.

Am 16. November fand eine gemeinsame Sitzung aller drei Verwaltungsräte der betroffenen Sparkassen statt. Zu diesem Zeitpunkt bestand laut der Kreissparkasse Garmisch-Partenkirchen ein grundsätzliches Einvernehmen, weitere Gespräche über eine mögliche Fusion zu führen. Gestern Abend trat der Verwaltungsrat der Kreissparkasse Garmisch-Partenkirchen zusammen, um seine Position zur Fusion zu bestimmen. Die Zustimmung jedes Verwaltungsrates, sowohl der Kreissparkasse Schongau wie der Vereinigten Sparkassen im Landkreis Weilheim i.OB wie auch der Kreissparkasse Garmisch-Partenkirchen, ist unbedingte rechtliche Voraussetzung für eine abschließende Entscheidung der Kreistage (für die Sparkassen von Garmisch-Partenkirchen und Schongau) bzw. des Zweckverbandes (für die Weilheimer Sparkasse). Der Verwaltungsrat der Kreissparkasse Garmisch-Partenkirchen hat sich dann gegen eine Fusion ausgesprochen. Damit ist, zum jetzigen Zeitpunkt, der aussichtsreiche Versuch der Vereinigung der drei Nachbarsparkassen im Süden von Oberbayern (Garmisch-Partenkirchen, Schongau und Weilheim) beendet, so die Kreissparkasse Garmisch-Partenkirchen.

Landrat Anton Speer (Freie Wähler) erwies sich im Oktober als die treibende Kraft. In unserer Region war der Widerstand  aber dann doch am heftigsten. Die 60 Mitglieder des Kreistags erhielten alle einen Brief der Mitarbeiter der Sparkasse. Sie drückten ihre Angst vor dem Verlust von Arbeitsplätzen aus. Kritische Stimmen gab es aber auch in Weilheim sowie Schongau.

Wäre es zu einer Fusion gekommen, hätte zum 1. April 2016 die „Sparkasse Oberland“  ihren Betrieb aufnehmen sollen.

Alma Jazbec

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