"Campus Alpin" des KIT als neuer Partner der Bayerischen Klima-Allianz begrüßt

Gemeinsam für Klimaschutz eintreten

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Vor zahlreichen Wissenschaftlern, Doktoranden, Ingenieuren, Technikern und Gastwissenschaftlern wurde die feierliche Vertragsunterzeichnung vorgenommen. Umweltministerin Scharf zeigte sich beeindruckt von der Arbeit, die am Campus Alpin des KIT geleistet wird.

GAP – Mit etwas Verspätung, aber freudestrahlend, eilte Umweltministerin Ulrike Scharf dieser Tage an das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) am Institut für Meteorologie und Klimaforschung - Atmosphärische Umweltforschung (IMK-IFU) in Garmisch-Partenkirchen. Denn der „Campus Alpin“ des KIT ist der Bayerischen Klima-Allianz beigetreten. Die entsprechende Vereinbarung wurde von Umweltministerin Ulrike Scharf, Dr. Karl-Friedrich Ziegahn (Bereichsleiter KIT) und Prof. Dr. Hans Peter Schmid (Leiter des KIT Campus Alpin), unterzeichnet.

Die Ministerin betonte, dass sie sich sehr über diese Partnerschaft freue, da das Campus Alpin „ein wichtiger Multiplikator und Brückenbauer“ sei, der die Bedeutung des Klimaschutzes in der Bevölkerung verankere. „Die Klimaveränderungen treffen auch Bayern. Wir erwarten in Zukunft mehr Extremwetterereignisse, nassere Winter und trockenere Sommer. Und nur wenn wir beim Klimaschutz gemeinsam noch aktiver werden, können wir die Klimaerwärmung und ihre Folgen begrenzen“, betonte sie anlässlich der Vertragsunterzeichnung. Als 38. Partner kann sich der „Campus Alpin“ als Teil einer stetig wachsenden „Klimafamilie“ begreifen, die die Gesellschaft als Ganzes abbildet und in der jeder einzelne Partner seinen Teil beitragen kann. Dr. Karl-Friedrich Ziegahn, Bereichsleiter des KIT, beglückwünschte die Umweltministerin: „Sie bringen eine besondere Dynamik in die Allianz mit uns als Partner, denn wir ragen über Bayern hinaus.“ Das Karls­ruher Institut für Technologie (KIT) verbindet seine drei Kernaufgaben Forschung, Lehre und Innovation zu einer Mission. Und der „Campus Alpin“ des KIT verfügt mit Laboren in Garmisch-Partenkirchen und auf der Zugspitze, einem wissenschaftlichen Gewächshaus, Rechencluster für Klima-Modellierungen, mehreren Stationen im nationalen Umweltforschungsnetzwerk TERENO, sowie einem Forschungsflugzeug, über eine hochwertige Infrastruktur. Als Konsortialpartner in der Umweltforschungsstation Schneefernerhaus trägt es dazu bei, Änderungen in Klima und Aufbau der Atmosphäre frühzeitig zu erkennen. „Den Klimawandel besser zu verstehen und Strategien zu entwickeln, mit seinen Folgen umzugehen, zählen weltweit zu den wichtigsten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. In mehr als 60 Jahren Forschung haben die Forscherinnen und Forscher in Garmisch-Partenkirchen eine enorme Expertise in den zentralen Feldern der Umweltforschung aufgebaut. Wir freuen uns, dass wir unsere Spitzenforschung im wahrsten Sinne des Wortes auch in die Bayerische Klima-Allianz einbringen können“, sagte Prof. Hans Peter Schmid.

Von Ilka Trautmann

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